Cetatea Tricule
(Tri Cule, Trikule, Tri Kula, Tri Cula), Svinita
(dt. Svinitza)
Photos © Andy
Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Orsova auf der -57- Richtung Moldova Noua. Die Ruine
befindet sich rund 6 Km vor Svinita. |
| Besichtigung: | Außenbesichtigung |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: |
Zwei der ehemals drei Türme (aufgrund der
Stauung der Donau heute im Wasser stehend) haben sich erhalten, vom
dritten Turm existiert nur noch ein Stumpf unter Wasser. In manchen Quellen wird Tricule fälschlicherweise mit der heute verschwundenen Burg Zinice (Zynicze) aus dem 14. Jahrhundert gleichgesetzt. Diese stand jedoch an der Stelle des heute ebenfalls verschwundenen Dorfes Svinita Veche (Alt-Svinitza), oberhalb von Svinita. Zwischen Bazias und Orsova gibt es nach heutigem Stand der Erkenntnisse am nördlichen Uferverlauf der Donau auch sieben bekannte Ausgrabungen dakischer Befestigungsanlagen. |
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Historie: Zurückgehend auf eine im 16. Jahrhundert unter Banus errichtete Burg, waren die drei Türme später Bestandteil einer Habsburger Zollstation, die hier nach dem Friedensschluss von 1792 in Dienst gestellt wurde. Banus herrschte auch über die Burgen von Lugosch, Karansebesch und Mehadia, wie zudem über jene entlang der Donau. Die drei Türme erstreckten sich auf einer Fläche von 340 qm. Sie waren durch Palisaden (ein aus dicht nebeneinander in den Boden gestoßenen Schanzpfählen bestehender Schutzzaun) untereinander verbunden, wodurch ein gleichschenkliges Dreieck mit den Maßen 40 x 40 x 17 m entstand. Die drei Türme hatten die gleichen Maße von 6,75 x 7 m, und die Wände waren 1,5 m dick, ihre Höhe betrug 15 m. Die zwei Türme auf der Landstraße befanden sich vor ihrer Überflutung in den Jahren 1970-72 in einem guten Zustand. Der Turm, der auf der Felsklippe oberhalb der Donau stand, war so verfallen, dass von seiner Höhe nur noch ein Viertel der ursprünglichen 15 m übrig geblieben ist. Aus der Lage der Fenster und der Löcher in der Wand, in denen einst die Holzbalken befestigt waren, ist zu schließen, dass die drei Türme über je zwei Stockwerke verfügten. In der Zeit der österreichisch-türkischen Kriege aus den 17. und 18. Jahrhunderten hausten hier abwechselnd österreichische und türkische Truppen. Die letzten Bewohner der Trikule waren walachische Heiducken (Freischärler), die meist mit den Türken unter einer Decke gegen das österreichische Heer kämpften. Quellen: |
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