Rumaenienburgen

 

Fürstenhof & Chindia-Turm / Turnul Chindiei (Abendturm), Tirgoviste
Photos © by Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Brasov oder Bukarest kommend ins Zentrum, der Chindia-Turm (Turnul Chindiei / Abendturm) ist weithin zu sehen. Kostenlose Parkmöglichkeiten vor dem Fürstenhof.

Besichtigung: Tagsüber kostenpflichtig möglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit im Fürstenhof.
Info: Vlad "Tepes" Draculea war in Tirgoviste mehrfach Wojwode (Kriegsherr, bzw. Fürst). Er soll zeitweise im Fürstenhof gelebt und den Chindia-Turm als Gefängnis errichtet haben. Dies ist jedoch nicht zweifelsfrei belegt, da die geschichtlichen Überlieferungen hierzu leider sehr widersprüchlich sind und teilweise weit auseinander gehen. Im Inneren des Turmes befindet sich eine umfassende Ausstellung über Vlad "Tepes".

Historie:

Um 1400 wurden die ersten Bauten des Fürstenpalais (rum. Curtea domneasca) errichtet. Er besteht aus der fürstlichen Kirche, den Ruinen des fürstlichen Palastes, dem Chindia-Turm und der Kirche Sfanta Vineri, seitlich von den Burgmauern geschützt. Von diesen Bauten sind nur einige Mauern und Kellergewölbe erhalten. Fürst Petru Cercel (Juli 1583 bis April 1585 Fürst der Walachei "domn în Ţara Românească între anii 1583 şi 1585"), der auch an den großen Höfen von Italien und Frankreich herumgekommen war, errichtet 1584 ein weiteres Gebäude mit zwei Stockwerken. Constantin Brîncoveanu (1688-1714) repariert und erweitert den Bau 1693. Nach seinem Tod wird das Palais von den Türken geschleift und angezündet. Anschließend wird das Palais von Constantin Mavrocordat repariert. Das Palais wird im österreichischen - türkischen Krieg (1735-39) wieder angezündet. Nach einer neuen Wiederherstellung zur Zeit des Fürsten Grigore Ghica (1768-1769), wird das Palais aufgegeben und dem Verfall preisgegeben.

Der Chindia-Turm wurde im 15. Jahrhundert erbaut. Der ursprüngliche Zweck (Wachturm, Verteidigungsturm oder Gefängnisturm) lässt sich nicht mehr zweifelsfrei belegen.

(Quelle: Info des rumänischen Touristenamtes)

 

 


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