Rumaenienburgen

 

Kirchenburg Ticusu Vechi / Ticusul Vechi (dt. Deutsch Tekes, ung. Szasztyukos)
Photos © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Brasov / Sibiu Richtung Fagaras bis Sercaia, dort über Palau und Venetia de Jos bis Comana de Jos. In Comana links bis Ticusu Vechi.
Oder von Brasov / Sibiu auf der -1- / E68 bis Fagaras, von dort Richtung Rupea. Nach etwa 10 Km rechts nach Felmer abbiegen, von dort über Cobor nach Ticusu Vechi.

Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Übernachtungsmöglichkeit im Gästehaus von Herbert & Lydia Zapf, Casa Parohiala, Str. Principala Nr. 206, RO-507232 Ticusul Vechi, (Judetul Brasov), Tel.: 0040-268-285833, Mail: eddiherb@yahoo.de oder lydiazapf@yahoo.de
Info: -/-

Historie: Erste urkundliche Erwähnung des Ortes im Jahr 1373. 1494 erhält die Gemeinde aus der Kasse der Sieben Stühle für den Kirchenbau eine Unterstützung von acht Gulden. Von ihrem mittelalterlichen Vorgänger blieben hierbei keine Mauerreste über der Erde erhalten. 1520 erhält Tekes zur Befestigung der Kirche erneut eine Unterstützung der Sieben Stühle, ebenso werden 1550 10 Gulden zur Wiederherstellung bewilligt.

1802 stürzen Kirchturm, Kellergewölbe und Teile der 8 m hohen Ringmauer während eines Erdbebens ein. 1803 werden die westliche Mauerfront, 1804-06 der Glockenturm am Westende der Kirche und 1823-27 eine neue Kirche erbaut. Baumeister ist Michael Schneider aus Mergeln, die Kosten für die Saalkirche belaufen sich auf 6295 Gulden.
Der Südostturm der vormals vier Wehrtürme im Bering wird 1895 für den Bau einer neuen Schule abgetragen.

Die Ringmauer hat heute eine Höhe von 5 - 6 m, in der Nordmauer sind im Abstand von 6 m Schießscharten angeordnet.

Quelle: Hermann Fabini, Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen, Band 1 (3. überarbeitete Ausgabe), 2002, Monumenta Verlag Hermannstadt und Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg

 

 


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