Rumaenienburgen

 

Cetatea Tauti, Tăuţi (ung. Tótfalud)
Photos © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Alba Iulia auf der -74- Richtung Zlatna / Abrud / Campeni bis Tauti.
Über eine Brücke links in den Ort fahren. Über Schienen, direkt danach rechts, die 1. Straße links und wieder rechts. Dort parken (der weitere Weg ist bei trockenem Boden zum Teil mit einem geländegängigen Wagen befahrbar). Dem nach oben führenden Viehtriebweg folgen (unbefestigt, nach Regen sehr matschig). Nach knapp einem Kilometer teilt sich der Weg, hier rechts (der linke Weg hat sehr tiefe und ausgewaschene Spurrillen von Traktoren). Oben am Wiesenplateau dem Weg rechts um den Burgberg herum folgen, bis dieser links in den Wald auf den Burgberg führt. Oben vom Weg links abzweigen, das letzte Stück führt über Trampelpfade auf den Burgberg.
Von Tauti benötigt man gut eine bis 1,5 Stunden bis zur Ruine.

Die meisten Mauerreste befinden sich am steilen Osthang im Wald und sind größtenteils nur schwer zugänglich (Absturzgefahr!). Zum Erkunden ist festes Schuhwerk zwingend erforderlich.

Besichtigung: Frei zugänglich
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit auf der Ruine.
Info: Unregelmäßiger, dreieckiger Plan; viereckiger Hauptturm, nur noch wenige Mauerreste. Auf der Ostseite sind noch Reste eines Tors / Durchgangs zu sehen.

Historie: Bereits die Römer hatten nach Erkenntnissen von Archäologen die strategischen Vorteile des Standortes erkannt (Ruinenfunde). Erbaut wurde die Burg auf römischen Grundmauern im Jahr 1276 auf Initiative des Bischofs Petru von Alba Iulia. Erstmals 1299 urkundlich erwähnt als Kircheneigentum (Castrum Sanct Michaelis). Die Burggeschichte steht mehrfach in Verbindung mit der siebenbürgischen Kirche.
In der Zeit von 1321-1323 überließ der Kirchenvorsteher die Burg dem ehemaligen Unterstadthalter Toroszkoi Ehellös und seinen Söhnen. 1320 und im 16. Jh. wurde der Bau mit neuen Festungsmauern versehen. 1473 erklärte König Matyas Corvinus die Burg zum königlichen Eigentum. Später erscheint sie als Eigentum von Königin Izabella, ab Mitte des 16. Jahrhundert bis 1588 gehörte die Burg den Jesuiten, bis diese in Siebenbürgen verboten wurden. Der heutige Ruinenzustand ist auf die Zerstörung durch die österreichischen Armeen 1553-1556 zurückzuführen.

Quellen:
- www.romaniatravel.com
- Miski György: Erdély – demográfiai és statisztikai adattár. Erdélyi és Erdélyen kívüli települések ismertetése. Arcanum CD. 2001.
- Kiss Gábor: Erdélyi várak, várkastélyok. Bp. 1987 (übersetzt aus dem Ungarischen)

 

 


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