Cetatea Stremt, Stremt
(dt. Nußschloß, ung. Diód)
Photo © Lupescu Radu,
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mit frndl. Genehmigung
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Zwischen Aiud und Alba Iulia auf der -1- bis Teius, von dort nach Stremt. |
| Besichtigung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: | www.karpatenwilli.com/apuseni/stremt.htm |
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Historie: Befestigungsanlagen des Komitates, dem Andrei von Geoagiu vorstand ... Der Komes Andrei von Geoagiu war eine markante Persönlichkeit. Nachdem die Arpaden ihre Herrschaft über die von Szeklern und Sachsen bewohnten Gebiete ausdehnten, stellte sich das Problem einer neuen Gebietsverfassung. Die Magyaren begannen mit der Landnahme Transsilvaniens bereits im IX. Jh. In der Gesta Hungarorum von Anonymus, wird das erste innerkarpatische Voivodat (eine Art Herzogtum) des Gelu, mit Sitz in Dabaca erwähnt. Vom IX. bis ins XIII. Jh. wird dieses Voivodat ausgedehnt und organisiert, es besteht bis 1541, von da an ist es ein Fürstentum unter Otomanischer Herrschaft. Das Voivodat umfasste das Gebiet innerhalb des Karpatenbogens und zu ihm gehörten sieben Komitate: Solnoc, Dabaca, Cluj, Turda, Alba, Hunedoara und Tarnava. Nach dem XV. Jh. wurden die Komitate reorganisiert und vermehrt, die Szekler und Sachsen nannten ihre Verwaltungsform "Stühle" und die Rumänen "Districte". Stremt gehörte zum Komitat Alba, der Boden und die Dörfer dieses zentralen Gebietes gehörten den Adligen von Geoagiu, die Randgebiete gehörten andern Adligen oder zu den Besitzungen der Festung Alba Iulia. 1506 besuchte Radu der Große (1485-1508) Herr des Rumänischen Landes den ungarischen König, dabei wurden ihm die Liegenschaften von Geoagiu mit den 24 dazu gehörenden Dörfern geschenkt. Somit wurden diese Liegenschaften im XVI. Jh. Rückzugsgebiet für rumänische Flüchtlinge. Im Mittelalter gab es in Diod eine bedeutsame Festung, die von einem tiefen Wassergraben umgeben war. Hierhin flüchtete die Königin Isabella als die Türken Siebenbürgen überfielen. Im Februar 1592 stürmte und schleifte Janos Zsimond die Festung. Heute gibt es davon nur noch Ruinenreste und eine kleine reformierte Kirche (siehe obiges Bild), vor hundert Jahren gab es sicher noch viel mehr von diesem historischen Bauwerk.
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