Biserica Sorostin,
Sorostin
(dt. Schorsten, ung. Sorostely)
Photos ©
Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Sighisoara, Medias und Teius auf der -148- bis Tapu, von dort nach Sarostin. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: | -/- |
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Historie: Die erste Wehrkirche wurde um 1300 errichtet: eine Kirche mit Ringmauern und Wehrturm, im heutigen Pfarrgarten gelegen. Nach dem Zerfall der Kirchenburg wurde 1880/81 die neue Kirche gebaut. Die Nachbargemeinden Abtsdorf, Donnersmarkt, Scholten und Schorsten hatten einen Sonderstatus: infolge einer Schenkung des ungarischen Königs Andreas II. aus dem Jahre 1224 gehörten sie dem Kloster der Egrescher Abtei (westlich von Arad). 1311 wird Schorsten erstmals urkundlich erwähnt: König Robert teilt den Sachsen in Hermannstadt mit, dass die Gemeinde dem Abt Egidus von Egresch gehöre. Der Ort erhielt seinen Namen vom moorigen vulkanischen Gelände am Dorfende, wo besonders im Winter Gase und Dämpfe aufstiegen. Daher soll das Dorf lateinisch "de Camino", also Schornstein, bezeichnet worden sein, woraus der Namen Schorsten sowie das ungarische Sorostely und rumänische Sorostin abgeleitet wurden. Schorsten und die drei erwähnten Gemeinden betrachteten sich dem Freitum der Sachsen zugehörig und hatten richterliche Befugnisse. Durch Eingaben an den jeweiligen König versuchten sie, ihr Freitum bestätigen zu lassen. Daher befahl König Sigismund dem Wojwoden, die vier Dörfer vor Übergriffen seitens des Adels zu schützen und stellte sie 1417 unter den Schutz Hermannstadts. 1476 verbat der König dem Bischof von Tschanad, die Dörfer aus dem Verband der Sachsen zu reißen. König Mathias Corvinus befahl 1485 den vier Gemeinden, ihre Steuern zusammen mit den Sieben Stühlen zu zahlen. Der Wojwode Bathory verbat dem Adel 1492, Steuern von diesen Dörfern zu erheben. 1496 zahlte Schorsten 100 Gulden Steuern an den Bürgermeister von Hermannstadt. Ein Jahr später wurden die vier Gemeinden dem Tschanader Bistum einverleibt. In der Zeit von 1540-1626 verlieh König Zapolya diese Ortschaften seinem Anhänger Mailath, so dass jene dem Recht des Komitatsboden unterstellt waren und die Verbindung zu Hermannstadt abgebrochen wurde. Quelle: www.siebenbuerger.de
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