Cetatea Sibisel, Sibisel
(dt. Schebeschel, ung. Ósebeshely)
Photos ©
Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

|
Anfahrt: |
Von Sebes oder Deva auf der -7- / E68 bis Orastie und von
dort Richtung Gradistea / Costesti nach Castau. Weiter Richtung Sibisel, in Sibisel links über die Brücke, dort parken. Dem Weg, welcher
rechts bach- / flussaufwärts entlang führt, folgen. Es existiert noch ein zweiter Weg, der stellenweise etwas besser, jedoch bedeutend länger ist: Hinter der Brücke rechts, dort jedoch nicht dem Weg am Bach entlang folgen, sondern den hinteren Weg am Ortsausgang links nehmen. Diesem Weg links unterhalb des Burgberges bis auf dessen Rückseite folgen. Von dort führt rechts ein (teilweise ebenfalls verwucherter und steiler Pfad) nach oben zur Ruine. Dieser Aufstieg endet am Tor der Ruine, es handelt sich um den ehemaligen Fahrweg zur Burg. Für den Aufstieg benötigt man je nach Kondition etwa 45 - 60 Minuten, bei nasser Witterung ist der Weg aufgrund seiner Steigungen fast nicht zu bewältigen. Eine ortskundige Führung aus dem Dorf ist empfehlenswert, da man die kleine Ruine auf dem Berg aufgrund ihrer starken Verwilderung schnell verfehlen kann. |
| Besichtigung: | Frei zugänglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: | Die Ruine der in 300 m Höhe gelegenen kleinen Festung hat eine Größe von 71 x 57 m. Der höchste noch erhaltene Mauerteil ist 5 m hoch und nahezu 2 m dick, das Tor 4,5 m. Die innere Weite des Torturmes beträgt 4 m. Der einstige Graben ist nahezu vollständig mit Trümmern gefüllt, Spuren des ehemals hinaufführenden Fahrweges sind stellenweise noch sichtbar. |
|
Historie: Die Vergangenheit der Burg liegt völlig im Dunkeln, urkundliche Erwähnungen sind ebenfalls nicht bekannt. Die Ursprünge der Burg gehen aber vermutlich ins 13. Jahrhundert zurück. Es ist anzunehmen, dass sie zeitnah mit den Befestigungen von Sasciori (Schewis) und der alten Burg von Garbova (Urwegen) entstand. Eine Sage berichtet folgendes: Quelle: Unsere Burgen von Friedrich Teutsch (Die Burgen des Unterwaldes). Aus: Jahrbuch des Siebenbürgischen Karpathen-Vereins, IX. Jahrgang 1889
|
|