Rumaenienburgen

 

Wehrkirche Selimbar (dt. Schellenberg, ung. Sellenberk)
Photos © by Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Sibiu auf der -1- / E68 Richtung Fagaras, links nach Selimbar.

Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Info: -/-

Historie: 1323 erstmalige urkundliche Erwähnung, im 13. Jahrhundert Bau einer dreischiffigen romanischen Basilika (geweiht der heiligen Maria). 1423 wird der Kirche auf Betreiben des Pfarrers Thomas ein Ablass verliehen. 1507 erhält Selimbar dreimal Unterstützung zum Ausbau der Kirchenburg. Mit Ausnahme der Westseite war die Kirche durchgehend von einer doppelten Ringmauer umgeben (im Norden, Nordosten und Süden größtenteils abgetragen). Zerstörung 1599 durch den Woiwoden Michael sowie 1659 durch Rakoczi, Wiederherstellung 1740 und 1785. Turm-Neubau von 1804-07, Renovierungen erfolgen 1923, 1942, 1956, 1978 und 1986.

Quelle: Hermann Fabini, Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen, Band 1 (3. überarbeitete Ausgabe), 2002, Monumenta Verlag Hermannstadt und Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg

 

 


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