Kirchenburg Sebes, Sebeş
(dt. Mühlbach, ung.
Szászsebes)
Photos © by Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Zwischen Deva und Sibiu auf der -7- / E68. |
| Besichtigung: | Di. - Sa. 10-13 und 15-17 Uhr, So 13-17 Uhr. Montags geschlossen. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: | -/- |
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Historie: Anfang des 13. Jhs.: Bau einer turmlosen, dreischiffigen Pfeilerbasilika mit Chorquadrat und halbrunder Apsis sowie Seitenschiffen mit Kreuzgewölben. Zweites Viertel des 13. Jhs.: Die Kirche wird nach Westen verlängert und an das Chorquadrat werden beidseitig Kapellen angebaut, im Westen beginnt man mit dem Bau einer Doppelturmfassade. 1241/42: Mühlbach und deren Kirche wird während des Mongolensturms zerstört. Um 1255: Umbau der Kirche im Stil der Zisterziensergotik mit erhöhtem Mittelschiff. 1300: Peter, Sohn des Gräfen Wasmoldus, ist Pfarrer von Mühlbach. 1308: Erste Erwähnung des
Mühlbacher Stuhls 1341: Mühlbach wird erstmals als Stadt genannt, 1347 erteilt König Sigismund die Bewilligung zur Errichtung der Stadtbefestigung. 1370-82: Bau des hochgotischen Chores, der Ausdruck der blühenden Wirtschaftsverhältnisse Mühlbachs ist. 14. Jh.: Um die Kirche wird ein Bering in Form eines unregelmäßigen Vierecks gebaut, möglicherweise unter Verwendung älterer Mauern. In der Südecke Errichtung eines Befestigungsturms mit Schießscharten und Pechnasen. Es ist anzunehmen, dass in den vier Ecken des Berings je ein Wehrturm stand. 1438 belagert ein großes Türkenheer unter Führung von Sultan Murad II. Mühlbach. Fürst Vlad Dracul (Vater des uns bekannten Vlad "Tepes" Draculea), der die Türken begleitet, bewegt die Führer der Stadt zur Übergabe. Quelle: Hermann Fabini, Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen, Band 1 (3. überarbeitete Ausgabe), 2002, Monumenta Verlag Hermannstadt und Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg 1158-1200: Erste Ansiedlung der Siebenbürger Sachsen in der Region und Gründung von Mühlbach. 1241: Überfall Siebenbürgens durch die Tataren. Dabei wird auch Mühlbach verwüstet und die Kirche mit deren Bau 1200 begonnen wurde, wird zerstört. 1245: Erste Erwähnung des Ortes unter dem Namen "Malembach". 1301: In Dokumenten erscheint der Ort unter dem Namen "Sebus". 1322: Erste Erwähnung des Dominikanerklosters. 1341: Erste Erwähnung als Stadt "Civitas Sebus". 1361-1382: Bau des gotischen Teil der Kirche, der durch die Türkeneinfälle nicht beendet werden konnte, aber trotzdem mit 350 qm. die zweitgrößte Kirche Siebenbürgens nach der Schwarzen Kirche in Kronstadt ist. 1387: Sigismund von Luxemburg vergibt Mühlbach das Recht zum Bau einer Stadtmauer. Beginn mit dem Bau der Stadtmauer (Gefahr durch die Türken). 1438: Wiedererlangen des Status einer unabhängigen Stadt, Eroberung durch die Türken unter Murad dem II-ten. Unter den letzten Verteidigern überlebt auch der als "Rumeser Student" bekannte Schüler des Mühlbacher Gymnasiums. Der Student wird Gefangenschaft und Sklaverei überleben und eins der ersten Bücher über die Türken und ihre Lebensweisen verfassen (erste Auflage erscheint 1475 in Rom unter dem Pseudonym "captivus septem castrensis" und hat bis 1560 über 25 Neuauflagen). Seither heißt der Turm in dem sich die letzten Verteidiger verschanzt hatten Studententurm. 1518-1524: Bau des Altars der mit über 13 m der höchste und 6 m der drittbreiteste in Siebenbürgen ist. 1732-1736: Hauptstadt von Siebenbürgen ("Zapolya Haus", heute Museum der Stadt, ist Residenz des Fürsten). 1785: Die erste Orgel wird von Johannes Hahn aus Hermanstadt gebaut. 1828: Die rumänische Kirche wird eingeweiht. Quelle: http://www.7buergen.de/muehlbach/geschichte_inhalt.htm
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