Rumaenienburgen

 

Kirchenburg Sanpetru, Sanpetru / Sinpetru (dt. Petersberg / Sanktpeter, ung. Szentpéter)
Photos © Andrei Stirbu, http://stirbu72.tripod.com/index.html, mit frndl. Genehmigung


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Nördlich (Nachbarort) von Brasov.

Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Keine Informationen vorhanden.
Info: -/-

Historie: Petersberg wurde vom deutschen Orden gegründet, seine erste urkundliche Erwähnung als Sancti Petri erfolgte im Jahr des Mongolensturms 1240. 1600 brannten kosakische, walachisische und tatarische Söldner des walachisischen Fürsten und Aggressors Mihai Petersber nieder. 1611 eroberte Gabriel Bathory die Kirchenburg und ließ das Dorf einäschern. 1612 gelangte der Ort wieder an Kronstadt, 1658 versuchten Tataren und Kosaken vergeblich, die Kirchenburg einzunehmen.

Die Peterskirche wurde im 13. Jahrhundert als dreischiffige, romanische Pfeilerbasilika noch von dem Deutschen Orden begründet und 1240 von den Zisterziensern übernommen. Im 14. Jahrhundert wurde eine Kapelle angebaut, welche im 15. Jahrhundert aufgestockt wurde. Der fünfeckige Ostturm entstand im Jahr 1676. Die Ringmauer entstand im 15, ein dritter, äußerer Mauerring im 16. Jahrhundert.1794 wurde der Chor im Westen komplett wegen eines 1797 beendeten Neubaus abgetragen. Ein ehemaliger Wassergraben wurde zugeschüttet. Ein im Nordwesten des mittleren Berings stehendes Kampfhaus aus dem 15. Jahrhundert wurde im 19. Jahrhundert in eine Gruft umgewandelt.

Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.

 

 


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