Historische Ortschaft und römisches
Mienenmuseum (römische Galerien),
Roşia Montană (dt. Goldbach, ung.
Verespatak)
Photos © by Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Alba Iulia auf der -74- Richtung Campeni bis Abrud. Den Ort durchfahren und rechts auf die -74A- Richtung Campeni. In Gura Rosiei rechts nach Rosia Montana. Das Museum mit den Galerien befindet sich auf halber Höhe links. |
| Besichtigung: | Teils nur Außenbesichtigung. Die Besichtigung der Mienen ist mit Führung möglich, das dortige Fotografieren ist nur mit Genehmigung gestattet. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: |
Unweit von Rosia Montana befinden sich auf
dem Berg "Cetate" die geringen Reste einer ehemaligen römischen
Befestigung. Zu den römischen Galerien führen 157 Treppenstufen in die Tiefe. In einem historischen Gebäude im oberen Ortskern soll nach dessen Wiederherstellung ein Bergbaumuseum entstehen. |
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Historie: Rosia Montana zählt zu den bedeutendsten Gold-Lagerstätten Europas, bereits seit 2000 Jahren wird hier Gold abgebaut. Unter anderem wegen dieses reichen Goldvorkommens machte Kaiser Trajan im Jahre 106 n. Chr. die Gebiete nördlich der unteren Donau Dacia zur römischen Provinz. Ab dem Spätmittelalter und insbesondere im 18. Jahrhundert erfolgte der Ausbau der Bergwerke mit Hilfe deutscher Bergarbeiter. Traurige Berühmtheit erlangte Rosia Montana aufgrund der Projekte einer kanadischen Firma, welche für ein modernes Tagbauwerk die gesamte Landschaft in Krater verwandeln und rund 2000 Menschen umsiedeln will. Etwa 2/3 der Häuser in Rosia Montana stehen bereits leer, nachdem sie von dem kanadischen Investor "Gabriel Resources" erworben wurden. Nicht nur wegen der Umsiedlung der Menschen, sondern auch aufgrund der großflächigen Zerstörung der Natur regten sich in den vergangen Jahren immer wieder massive Proteste, und das zurecht. Im Gebiet von Rosia Montana sind u.a. vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Nachdem sich im Jahr 2007 die rumänische Regierung aus ökologischen Gründen gegen die Pläne aussprach, ruht das Projekt und es bleibt zu hoffen, dass weitere Ausbaupläne und Anträge auch zukünftig nicht genehmigt werden! Quelle: www.wikipedia.de
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