Castelul Bethlen / Castelul Teleki (Teleky) / Cetatea Racos,
Racos / Racosul de Jos
(dt. Krebsenbach / Unter-Krebsdorf, ung. Alsórákos)
Photos ©
Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Brasov / Sighisoara auf der -13- / E60 bis Hoghiz.
Zwischen Rupea und Hoghiz nach Racos abzweigen. |
| Besichtigung: | Die Besichtigung ist tagsüber zeitweilig möglich, der Schlüssel ist im Rathaus erhältlich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit im Schloss. |
| Info: | Die Gebäudekörper, darunter auch ein quadratischer Hof, sind von Schutzmauern umgeben. Das Schloss hat kreisförmige Bollwerke als Ecktürme sowie einen Torturm mit quadratischem Grundriss. Die Außenmauern umgeben zylinderförmige Eckbastionen. In östlicher, südlicher und westlicher Richtung verfügte das Schloss über einen zweiten, dickeren Mauerring. Im Inneren befanden sich Wohnräume, Lagerräume und die Küche, der westliche Teil wurde auf zwei Ebenen zur Lagerung von Getreide genutzt, die Stallungen befanden sich ebenfalls auf der Westseite im Erdgeschoss. Eine besondere Rolle kommt dem süd-östlichen Bollwerk zu. Es hatte eine Verbindung zur Etagewohnung und verfügte über einen achteckigen Salon, der halbkreisförmig angelegt war. Die Wölbung bestand aus einer kugelförmigen Kuppe, die acht schräge Öffnungen mit Verzierten Kanten hatte. Auf der Wölbung eines Salons befand sich das in Stein gemeißelte Wappen der Bethlen-Familie. |
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Historie: Erbaut wurde das Schloss 1625 als befestigter Adelswohnsitz vom Grafen Sukosd im Stil der Siebenbürgischen Renaissance. Der Graf erhielt dieses Gut von Gabriel Bethlen als Vergütung für seine militärischen Leistungen. Eine Inschrift von 1700 am Eingang zeigt, dass das befestigte Schloss zu diesem Zeitpunkt in Besitz des Grafen Stefan Bethlen war. Auch steht die Befestigung mit einer Herrscherfamilie der Valahei zur Zeit des türkisch-österreichischen Krieges in Verbindung. Damals stand Grigore Ghica Voda auf der Seite der Österreicher. Nach dem Krieg war der Herrscher gezwungen, nach Polen zu flüchten. Seine Gattin, Maria, ging seiner Anregung zufolge nach Siebenbürgen, wo sie unter dem Schutz des Herzogs Mihail Apafi für längere Zeit im Racos-Schloss beherbergt wurde. Auch ihr Sohn Matei wurde hier geboren. Das Ersuchen der Türken, Maria samt ihren Schätzen nach Konstantinopel zu schicken, wurde von Mihail Apafi zurückgewiesen. Während der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848-1849, fiel das Schloss zum großen Teile einem Brand zum Opfer. Nach 1873 ging es in das Eigentum des Grafen Samuel Teleki über, 1904 wurde das Schloss samt seines Guts von der Dorfgemeinde gekauft. Pläne, es zu sanieren und wieder für den Tourismus zugänglich zu machen, werden seit Jahrzehnten nur schleppend umgesetzt. Quelle: www.rupea-cohalm.ro
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