Rumaenienburgen

 

Kirchenburg Pelisor, Pelisor (dt. Magerei, ung. Magare)
Photos © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Medias oder Sibiu Richtung Agnita.

Besichtigung: Keine Informationen vorhanden.
Übernachtung: Keine Informationen vorhanden.
Info: -/-

Historie: Pelisor war zunächst ein untertäniges Dorf des Grefen Stephan von Alzen. Nach dem Aussterben dieses Geschlechtes fielen dessen Besitzungen an den ungarischen König, der sie dem adligen Magister Nikolaus, Sohn des Sadur, verlieh. Um 1500 wird "Magerey" als freier Ort des Stuhls Leschkirch genannt, er hatte somit seine Untertänigkeit abgeschüttelt.

Die im Mittelalter errichtete, steinerne, turmlose, spätgotische Saalkirche blieb unbefestigt. Um 1500 wurde eine einfach Ringmauer mit vier Türmen um die auf einem Berg stehende Kirche errichtet. Von den Türmen ist nur noch der im Südosten stehende, ziegelgemauerte und als Glockenträger dienende Torturm erhalten geblieben. Um 1600 wurde auf der Westseite eine weitere, mit Kampferkern versehene, 10 Meter hohe Mauer errichtet.

Im Osten befand sich über einem Fußgängereingang ein Scharwachttürmchen, das nach dem Einsturz der östlichen Ringmauer bei deren Wiedererrichtung 1955 nicht wieder aufgebaut wurde.

Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.

 

 


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