Kirchenburg Maierus, Maierus / Majerus
(dt. Nussbach, ung. Szászmagyarós)
Photos © Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Brasov auf der -13- / E60 30Km nördlich, Richtung Sighisoara. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Der Ort wird in einem königlichen Privileg, das Kronstadt und den Burzenländern rechtliche Vorteile zuspricht, unter der Bezeichnung "villa nucum" im Jahre 1377 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bezogen auf die ideale Lage - an der engsten Stelle der Altebene zwischen Geisterwald und dem linken Flussufer - war die Ortschaft strategisch gesehen, ein wichtiger Stützpunkt in der Verteidigung des Burzenlandes. Es kann daher angenommen werden, dass Nußbach zu den ersten Siedlungen der Deutschen Ordensritter gehörte (1211). Aus einer deutschsprachigen Urkunde (1481) erfahren wir, dass die Kastellanen von Törzburg in "Nosbach" verschiedene Gewalttaten verübten. 1512 erhielt Nußbach zusammen mit Blumendorf (Belin), auf dem anderen Altufer, das Recht auf ein Schiff zwecks Flussüberfahrt; die Einnahmen durften in die Gemeindekasse fließen. Als die Truppen des rumänischen Woiwoden Michael des Tapferen 1599-1600 durch das Burzenland zogen, wurde die Bevölkerung von Nußbach zweimal ausgeplündert, die Häuser in Brand gesteckt. Kaum aufgebaut, wurde das Dorf am 11. Juli 1611 im Verlauf des Kampfes zwischen dem ungarischen Fürsten Gabriel Báthori und dem wallachischen Woiwoden Radu Serban, von diesem niedergebrannt. 1631 tobte erneut der Feuerteufel in Nußbach. Türken und Moldauer, die im Auftrag des Sultans in Siebenbürgen einfielen, um Fürsten Rákoczi II. Zu vertreiben, brannten 1658 mehrere Ortschaften des Burzenlandes nieder, darunter auch Nußbach. Die erste Kirche im Dorf stammte aus dem 15. Jahrhundert und war mit einem Glockenturm ausgestattet, der 1475 mit einem 12 m hohen "Steinhemd" versehen wurde. Um die Kirche wurde eine 6-8 m hohe Mauer errichtet. Beim Brand von 1573, als das Dorf in Mitleidenschaft gezogen wurde, wurde die Kirche bis auf die Mauern zerstört; danach erhielt sie ein Bretterdach. Nach einem heftigen Erdbeben wurde sie später (1791-1793) neu aufgebaut. Der aus Preußen gebürtige Johann Prause baute die Orgel. Die heutige Orgel wurde 1907 von der renommierten Firma Rieger-Jägerndorf gebaut. Quelle: www.nussbach.de
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