Rumaenienburgen

 

Kirchenburg Lechinta, Lechinta / Lechnita (dt. Lechnitz, ung. Szászlekence)
Photos © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Bistrita auf der -17- / E58 Richtung Dej. Links auf die -15A- bis Saratel, dort rechts über Arcalia bis Chirales und dort wieder links bis Lechinta.

GPS-Koordinaten:  47° 1'16.49"N,  24°19'47.45"E
Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Info: -/-

Historie: 1335 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter stand oberhalb der heutigen Kirche ein älteres Gotteshaus (Kirche des heiligen Stephan), deren Turm im 19. Jahrhundert noch vorhanden war. Im 14. Jahrhundert erfolgte der Bau einer turmlosen gotischen Saalkirche, die dem  heiligen Bartholomäus geweiht war. Im 15 Jahrhundert Bau oder Umbau des nördlichen Seitenschiffs und Einwölbung mit einem Kreuzgewölbe sowie Einbau einer Westempore. Ebenfalls im 15. wurde der Glockenturm mit Wehrgang und Schießscharten erbaut. Das Schiff wurde im 18. Jahrhundert mit einem Tonnengewölbe überdeckt, in das Nordschiff wurde eine Empore aus Ziegelmauerwerk eingebaut. In der Wehrmauer sind Schießnischen und Schießscharten erhalten.

Quelle: Hermann Fabini, Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen, Band 1 (3. überarbeitete Ausgabe), 2002, Monumenta Verlag Hermannstadt und Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg

 

 


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