Rumaenienburgen

 

Cetatea Jimbor, Jimbor (dt. Sommerburg / Sommerberg / Sommerburch, ung. Székelyzsombor)
Photos © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Brasov oder Sighisoara auf der -13- / E60 bis Rupea, von dort über Homorod und Mercheasa bis Jimbor.
Wege zur Ruine sind im Laufe der Jahre abgegangen und verwachsen. Vor dem Burgberg links in eine unbefestigte Straße einbiegen, von dieser rechts auf das Wiesenplateau bis zum Hang des Burgberges. Der Aufstieg am freien Hang ist steil, aber machbar. Je nach Kondition dauert der Weg vom Ort bis zur Ruine ca. 30 Minuten.

Besichtigung: Frei zugänglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Info: -/-

Historie: Das Dorf Jimbor (Székelyzsombor) ist beidseitig des Baches Kis-Homorod gelegen, der den Berg Rika unterteilt. Oberhalb des Dorfes liegt die Burg Jimbor, die bereits im 16.-17. Jh. vorhanden war, allerdings gibt es kaum urkundliche Spuren. 1488 wurde ein sächsisches Dorf namens Sommerburg erwähnt, was annehmen lässt, dass die Burg damals bereits stand.

Oben am hölzernen Eingang steht 1692 geschrieben. Wahrscheinlich wurde die Burg zu diesem Zeitpunk renoviert, nachdem 1690 die Thököly unterstützende Tatarenarmee vorbeizog. Der (heute nicht mehr sichtbare) äußere Mauerring wurde 1818 abgetragen. Von da an wurden die Burggebäude nur noch zur Aufbewahrung und zum Schutz der Besitztümer der (Dorf-) Einwohner genutzt. Orban Balazs schrieb in der 2. Hälfte des 19.Jh. über die Burg.
Heute existiert das ehemalige Eisentor nicht mehr (Diebstahl). Auf dem Hof steht sehr hohes Unkraut; recht hohe Mauerreste sind vorhanden, allerdings nicht mehr lange ohne Restauration.

Quelle: Dávid László: A középkori Udvarhelyszék mûvészeti emlékei / Bukarest, 1981 (übersetzt aus dem Ungarischen)


 

 


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