Kirchenburg Halchiu
(dt. Heldsdorf, ung. Höltövény)
Photos © by Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Brasov auf der -13- / E60 Richtung Sighisoara und links nach Halchiu. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: | Ehemalige Kirchenburg, Wehrtürme und Wehrmauern wurden abgetragen. |
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Historie: 1377 wird Heldsdorf in einem königlichen Privileg erstmals urkundlich erwähnt. 1421 erlässt König Sigismund dem Ort den Martinszins aufgrund der Verheerung durch den Türkeneinfall, 1586 brennen im Dorf 60 Höfe ab. 1599 erstürmen Truppen von Michael dem Tapferen sechsmal erfolglos die Kirchenburg, sechs Wochen später rauben sie in der Kirche Messgewänder, Silbergerät und Altarfiguren. Im Jahr 1600 brennen Michaels Truppen Heldsdorf nieder, 1611 wird das Dorf von den Truppen Radu Serbans niedergebrannt und im gleichen Jahr von den Truppen des Sigmund Forgach (Führer kaiserlicher Heerhaufen) geplündert. 1658 wird die Gemeinde erneut niedergebrannt, diesmal von türkischen Truppen. 1705 plündern kaiserliche Truppen das Dorf, ebenso wenige Monate später sowie 1708 die Kurutzen. Im 13. Jahrhundert wird mit
dem Bau einer frühgotischen Kirche begonnen, Anfang des 14. Jahrhunderts
der Westturm erbaut. Im 15. Jahrhundert wird eine gotische Hallenkirche
errichtet. Der Glockenturm erhält einen hölzernen Wehrgang und
Schießscharten, um 1435 errichtet man die innere Ringmauer. Um 1528 wird
der Doppelflügelaltar aufgestellt. Der Wassergraben, der die Kirchenburg umgab, wird 1864 zugeschüttet, die Wehrtürme und Ringmauer der Kirchenburg werden 1894-95 abgetragen. Quelle: Hermann Fabini, Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen, Band 1 (3. überarbeitete Ausgabe), 2002, Monumenta Verlag Hermannstadt und Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg
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