Rumaenienburgen

 

Kirchenburg Ghidfalău (dt. Giedendorf / Widersdorf, ung. Gidófalva / Sepsigidófalva)
Photos © by Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Nordöstlich von Sfantu Gheorghe.

Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Info: -/-

Historie: Ghidfalau wurde 1332 erstmals als "villa Guidonis" urkundlich erwähnt, die Siedlung ist jedoch nachweislich älter. Die Kirche auf dem Sonnenberg wurde wahrscheinlich bereits 1236 erbaut und besaß damals weder einen Turm, noch Schutzmauern. Im 15. und 16. Jh. erfolgte ein Umbau im gotischen Stil, der Rahmen der Südpforte stammt aus der Renaissance-Zeit. Die Schäden eines Türkenangriffs im Jahr 1658 wurden 1672 behoben, darüber berichtet die lateinische Inschrift über dem Südeingang. Ihr stuckverziertes Portikus (Säulengang mit geradem Gebälk) wurde 1787 während der Amtszeit des Pfarrers Gábor Jancsó erbaut und ist einzigartig in der Region.

Der Torturm, auf dem später der Glockenturm aufgebaut wurde, und die Ringmauer wurden vermutlich um die Wende des 15.-16. Jhs. erbaut. In einen der Steine der zwölfeckigen Ringmauer, die ehemals von einem Graben umgeben war, ist die Jahreszahl 1501 eingeritzt. Die ehemals 7-8 m hohe Mauer hat eine heutige Resthöhe von 4,5 m. Sie hatte einst Schießscharten und auf der Innenseite einen hölzernen Wehrgang.

Quelle "Nagyvázsony * Gidófalva * M. Falkenberg" von Borbás János und Szilágyi-Kósa Anikó, herausgegeben von der Viza GmbH im Auftrag der Gemeindeverwaltung Nagyvázsony, 2008

 

 


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