Cetatea Uriesilor
(Alte Burg / Waldburg / Burg im Wald), Garbova
(dt. Urwegen, ung. Szászorbó)
Photos © by Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Auf der -1- / -7- / E68 / E81 zwischen Sebes und Sibiu
nach Garbova abfahren. Die Ruine der alten Burg erreicht man über
folgenden Weg (siehe auch bei den Fotos), welcher bei trockenem Boden zum
Teil auch befahrbar ist: Von Garbova benötigt man zu Fuß etwa 1,5 Stunden, vom Grillplatz etwa 30 Minuten. |
| Besichtigung: | Frei zugänglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: |
Auf drei Seiten stehen noch Mauern. Die Nordseite misst 18,5 m und fällt
steil ab. Zum Teil ist sie auf das vorhandene Felsgestein aufgebaut. Die
Ostseite der Ringmauer (nur noch Reste an den beiden Enden) misst 93 m, die
Südseite mit Resten eines Tores 17,5 m. Die fast gerade Westseite ist mit
2 m Höhe (ursprünglich 4 m) und 87 m Länge am besten erhalten. Etwa in der
Mitte wurde von Randalierern ein etwa 2 m breites und 1m tiefes Loch in die
Mauer geschlagen. Ungefähr in der Mitte der Ruine beträgt der Abstand von der West- zur Ostgrenze 28 m Quelle: "700 Jahre Urwegen" von Richard Mildt
Der offizielle Name der Burg, "Cetatea Uriesilor", ist relativ unbekannt
und kaum gebräuchlich. In der Regel wird sie als "Alte Burg" oder "Burg im
Wald" bezeichnet. |
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Historie: Geschichtliche Daten zur Burg oder
urkundliche Erwähnungen sind nicht bekannt. Spekulationen, dass hier einst
eine römische Vorgängerburgen stand, konnten bisher nicht belegt werden.
Bei den heute noch vorhandenen Mauerresten handelt es sich ausnahmslos um
Teile einer mittelalterlichen sächsischen Burg. Es ist anzunehmen, dass
die Burg zeitnah mit den Befestigungen von Sasciori (Schewis) und Sibisel
(Schebeschel im Orastie-Gebirge) im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Eine Sage berichtet, dass in der Burg ein großer Schatz vergraben sei. Einst sah man eine Maus aus der Mauer schlüpfen, mit einem Silberstück im Mund. Daraufhin wurde ein großes Loch in die Mauer gerissen, der Schatz aber nicht gefunden. Unterhalb der Burg befindet sich die Teutschquelle, so benannt zur Erinnerung an den Besuch des Ortes von Bischof Teutsch anlässlich der Kirchenvisitation am 29. September 1875. Quelle: Unsere Burgen von Friedrich Teutsch (Die Burgen des Unterwaldes). Aus: Jahrbuch des Siebenbürgischen Karpathen-Vereins, IX. Jahrgang 1889
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