Wehrkirchenruine (Ruine der Bergkirche) Garbova
/ Girbova
(dt. Urwegen, ung. Szászorbó)
Photos ©
Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Zwischen Sebes und Sibiu nach Garbova abfahren, vor der Kirchenburg parken. Von dort durch eine Gasse zum Friedhof hochlaufen. |
| Besichtigung: | Die Ruine ist kostenlos zugänglich, der Schlüssel zum Friedhofstor, welches in der Regel verschlossen ist, ist im Ort erhältlich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit in der Ruine. |
| Info: | Nach der Zerstörung der Bergkirche durch Ausbrennen wurde im Dorf eine neue Kirche erbaut. Da für einen Glockenturm kein Platz vorhanden war, setzte man ein Stück auf den Turm der nahe gelegenen Bauernburg auf und nutzte diesen fortan als Glockenturm. |
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Historie: Erbaut wurde die Bergkirche von der
Gemeinde im 13. Jahrhundert "für die Werke des Friedens Gott zu danken und
gegen neue Not neuen Schutz zu schaffen". Im 19. Jahrhundert brannte die
Kirche ab, als die Knechte (unverheiratete Burschen) in der Weihnachtsnacht
während einer Messe
neben dem Turm ein Freudenfeuer entzündeten und im Turmfenster brennende
Pechschwänze drehten. Ein Funke bereitete den alten Gotteshaus den
Untergang. Quelle: Unsere Burgen von Friedrich Teutsch (Die Burgen des Unterwaldes). Aus: Jahrbuch des Siebenbürgischen Karpathen-Vereins, IX. Jahrgang 1889 Die heute nur noch als Ruine stehende Bergkirche ist bis
zu Beginn des 19. Jh. als Pfarrkirche in Verwendung gewesen. Sie wurde in
der zweiten Hälfte des 13. Jhs. als dreischiffige romanische
Pfeilerbasilika mit Westturm und einer in drei Gewölbefelder unterteilten
Westempore erbaut. Das sich gegen die Seitenschiffe mit fünf auf
quadratischen Rundpfeilern ruhenden Rundbögen öffnende Mittelschiff hatte
eine flache Decke, während an den später abgetragenen Seitenschiffen noch
Spuren von Kreuzgewölben zu bemerken sind. An der Innenseite der
Mittelschiffmauern sind zwei rote Bischofsweihkreuze vorhanden. Der
schlanke Westturm besitzt ein Zwillingsfenster mit spätromanischem
Würfelkapitell. An der Südseite des ursprünglich mit der Apsis
geschlossenen Chors ist ein Türstock mit Kleeblattsturzbogen und an der
Nordwand eine in gleichen Übergangsformen gebildete Sakristeitür. Quelle: Aushang in der Bauernburg von Garbova
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