Rumaenienburgen

 

Cetatea Greavilor, Garbova / Girbova (dt. Urwegen, ung. Szászorbó)
Photos © by Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Zwischen Sebes und Sibiu nach Garbova abfahren. Kostenlose Parkmöglichkeit vor der Burg.

Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg.
Info: Ehemalige Grefenburg, dann Bauernburg.

Historie: Die baulichen Elemente der Burg  mit dem viergeschossigen Bergfried gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im 14. oder 15. Jahrhundert befestigten die Bauern die Burg, welche sie dem Grefen abgekauft hatten, an zwei Ecken der Ringmauer durch zwei Wehrtürme. Das Eingangstor im Norden wurde durch einen Torturm verstärkt.

1506 erhielt Garbova aus der Provinzialkasse der Stadt Sibiu 6 Gulden für die Befestigung der Burg, deren Ringmauer erhöht wurde. Der große Turm diente auch als Schule und Pfarrwohnung und wurde später zur Aufbewahrung von Speck hergerichtet.  1879 wurde der Bergfried zum Glockenturm für die weiter nördlich gelegene Kirche erhöht und erhielt innen eine Verstärkungsmauer mit Strebepfeilern und Tragebogen.

Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.

 

 


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