Kirchenburg Drauseni, Drauseni
(dt. Draas, ung. Homoróddaróc)
Photos © by Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Östlich von Rupea. Kostenlose Parkmöglichkeit vor der Kirchenburg. |
| Besichtigung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Draas ist erstmalig 1224 im Andreanum als "terra Daraus" erwähnt. Erst 1377 wurde das Gebiet um Reps in den Königsboden eingegliedert. Als freies Dorf auf dem Königsboden fand Draas 1452 erstmals urkundliche Erwähnung. Die Wehrkirchenburg von Draas wurde im Laufe der Geschichte mehrmals zerstört. Diese spätromanische Sandsteinkirche ist eine Pfeilerbasilika aus dem 12. Jahrhundert. Der Glockenturm wurde im 13. Jahrhundert erbaut, 1494 wurde die Kirche befestigt. Im Verlauf der Befestigungsarbeiten wurden die Seitenschiffe abgetragen und ihre Scheidebögen zum Mittelschiff zugemauert. Archäologische Untersuchungen zeigten, dass in Draas schon ein älterer, ovaler Bering aus dem 13. Jahrhundert vorhanden war. Zwischen 1993 und 1996 wurde ein viereckiger Bering mit vier Türmen freigelegt. Sächsische Kopfnieschengräber aus der Zeit der Ansiedlung erlauben eine Datierung in das 12. Jahrhundert. Die fünfeckigen Wehrtürme stammen aus dem 17. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert wurde zudem ein zweiter Mauerring errichtet, der 1622 im Ost- und Westabschnitt durch je ein Kampfhaus geschützt wurde. Der Westteil dieser Mauer wurde 1841, die übrige Mauer gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgetragen. Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.
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