Biserica Densus
(dt. Demsdorf, ung. Demsus)
Photos ©
Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Hateg auf der -68- Richtung Caransebes bis Totesti, dort rechts über Hatagel bis Densus. |
| Besichtigung: | Tagsüber Besichtigung möglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: | Densus gilt als älteste erhaltene Kirche im südöstlichen Donauraum. |
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Historie: Zum Baujahr dieser Steinkirche zu Densus, welche dem St. Nikolaus geweiht ist, existieren mehrere Daten, welche vom 13. bis zum 16. Jahrhundert reichen. Die ersten schriftlichen Dokumente stammen allerdings aus dem 13.Jahrhundert. Die Kirche befindet sich in der Nähe der ehemaligen romanisch-dakischen Hauptstadt Colonia Ulpia Traiana Augusta Sarmizegetusa. Sie repräsentiert die einzige rumänische Kirche im sanktinischen Stil und soll als älteste erhaltene Kirche im südöstlichen Donauraum unter den Schutz der UNESCO als Weltkulturerbe genommen werden. Ihre einzigartige Architektur stellt eine eindeutige Vermischung und ein Nebeneinander verschiedenster kultureller Einflüsse in Rumänien dar. Zur Entstehung der Kirche zu Densus existieren mehrere Theorien: Laut einiger Wissenschaftler soll dieser Platz ehemals als ein Mausoleum für den römischen General Longinus Maximus, welcher von den Dakern ermordet wurde, gedient haben. Andere vertreten die Theorie, dass dieses Bauwerk als Tempel zu Ehren des Gottes Mars errichtet wurde. Andere wiederum sind der Ansicht, dass die Gesteine, die hier als Baumaterial verwendet wurden aus Sarmizegetusa stammen. In der Kirche findet man neben römisch-katholischer und orthodoxer Symbolik sogar auch solche jüdischer Herkunft. Obwohl in der Vergangenheit viele Untersuchungen stattfanden, hält die Kirche noch viele Geheimnisse bereit. Das Baumaterial umfasst sowohl Gesteine, welche vom Fluss zusammengetragen wurden, als auch Grabsteine, Ziegel mit römischen Inschriften und sogen. "funeral lions", welche alle von der benachbarten Stadt Ulpia Traiana (heute: Sarmizegetusa) entnommen wurden. Im Innern der Kirche tragen vier Gesteinsblöcke römischen Ursprungs jeweils eine Säule. Sie dienen wahrscheinlich der Stabilisierung des Innenraums. Das Kreuz stammt aus keltischer Zeit. Die Malereien des oberen Naos und des Altars wurden vom Künstler Stefan, dessen Initialen noch heute sichtbar sind, gezeichnet. Sie gleichen denjenigen in der St. Nicolae Kirche in Curtea de Arges. Annahmen zufolge weilte der Künstler aus Valachia zu jener Zeit in Transylvanien. Es lassen sich äußerlich zwei Bauphasen unterscheiden. Die erste umfasst die Errichtung der Kirche. Die zweite stellt eine Erweiterung dar, die heute in Form einer Mauer zu sehen ist. Im 14. und 15. Jahrhundert erfolgte der Anbau weiterer Gebäudeabschnitte. Quelle: http://www.geologie.uni-halle.de/igw/mingeo/Exkursion/day1809.htm
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