Rumaenienburgen

 

Kirchenburg Crit (dt. Deutsch-Kreuz, ung. Szászkeresztur)
Photos © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Brasov / Sighisoara über die -13- / E60 bis Crit.

Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Info: -/-

Historie: Auf dem Standort der heutigen Kirche befand sich vorhereine ältere Steinkirche, die erstmals 1270 Erwähnung fand. Die alte Kirche wurde 1810 abgebrochen, 1814 war der Bau der heutigen neoklassizistischen Kirche beendet. Der Neubau weist an den Außenseiten des Kirchensaales Konturen eines Wehrbogengeschosses auf.

Im 15. Jahrhundert wurde die Ringmauer in unregelmäßigem Oval errichtet. Vier der einst fünf Türme sind noch erhalten, unterhalb der Mauerkrone verlaufen Senkscharten. Im 19. Jahrhundert wurde in innere Ringmauer abgetragen, 1909 wurden Teile des Vorratsschuppens abgetragen. 1908 erhielt der Westturm ein Tor zum Durchlass des Leichenwagens, er heißt seitdem "Leichenturm". Der Torturm mit rundbogigem Toreingang und Gleitrinnen für das Falltor stand im Süden. Er stürzte 1925 ein. 1955 stürzte auch der Nordturm ein, er wurde 1957 aber zweigeschossig wieder aufgebaut.

In der Kirche finden sich Truhen von 1666 und 1724, das bemalte Gestühl stammt aus dem Jahr 1793. Die Glocken tragen die Jahreszahlen 1549 und 1551.

Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.

 

 


www.Rumaenienburgen.com