Rumaenienburgen

 

Kirchenburg Cricau (dt. Krakau / ung. Boroskrakkó)
Photos © by Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Alba Iulia über die -74- Richtung Zlatna bis Sard, von dort über Ighiu nach Cricau.

Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Übernachtungsmöglichkeit im restaurierten Conacul (Adelshaus) San Benedictus unmittelbar neben der Kirchenburg (www.sanbenedictus.ro).
Info: -/-

Historie: 1206 erstmalige Erwähnung von Krakau in einer Urkunde von König Andreas II.
In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts Bau einer dreischiffigen romanischen Basilika, von der das Westportal noch heute vorhanden ist. Nach dem Mongolensturm 1241 erhält die Kirche einen neuen Ostchor. Der Kirchhof ist von einer ovalen, 1,3 m dicken Ringmauer umgeben. Im Nordosten sind Reste eines runden Turmes, im Nordwesten die Grundmauern eines quadratischen Torturmes erhalten. Die Gewölbe wurden nach ihrem Abriss 1409 im gotischen Stil neu erbaut und 1572 nochmals renoviert, der Turm wurde um 1507 errichtet. Die Seitenschiffe der Kirche trug man 1902 ab, 1966-68 sowie 2005 wurde die Kirche restauriert.

Quellen:
- Hermann Fabini, Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen, Band 1 (3. überarbeitete Ausgabe), 2002, Monumenta Verlag Hermannstadt und Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg
- Beschilderung

 

 


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