Rumaenienburgen

 

Ehemalige dakische Festung Costesti Cetatuia / Cetatea Costesti,
Costesti, Berge von Orastie
Photo © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Deva oder Sebes auf der -7- / E68 nach Orastie, dort der Ausschilderung bis Costesti folgen. Die archäologische Ausgrabungsstätte der einstigen Festung befindet sich westlich (rechts) der Straße Richtung Gradistea de Munte:
Der Brücke rechts über den Bach folgen, dort parken. Vom Parkplatz führt ein mit 40 Minuten ausgeschilderter Wanderweg zur Festung (Wanderwegzeichen "gelbes Kreuz"). Die Auffahrt ist bei trockener Witterung bis kurz unterhalb der Befestigung möglich, jedoch schlechter, unbefestigter Weg.

Zu den Heiligtümern und hinteren Ruinen steigt man über die Bergkuppe und folgt dahinter dem Weg wieder bergab.

Besichtigung: Frei zugänglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit auf der Ruine.
Info: In den Bergen südlich von Orastie befinden sich über 10 archäologische Ausgrabungsstätten von dakischen und römischen Bauwerken.

UNESCO-Weltkulturerbe

Historie: Ehemalige dakische Festung aus der Zeit Burebistas*, ca. 100 vor bis erstes Jahrhundert nach Chr. Anfangs mit Erdwällen umgeben, später durch Mauern geschützt. Wohngebäude, womöglich einstiger Wohnsitz des dakischen Königs. Bei Grabungen wurden zwei Zisternen entdeckt, die Zivilgebäude standen an der Unterseite des Hügels.

*Burebista (geboren 111 v. Chr.) vereinigte, teils mit Gewalt, die geto-dakischen Stämme und wurde im Jahr 82 v. Chr. erster König des ersten zentralisierten Staates der Daker. Die Hauptstadt war ursprünglich Argedava bei Costesti, Orastie, später baute er die Festung und Hauptstadt Sarmizegetusa Regia. Sein Reich mit dem Schwerpunkt im heutigen Siebenbürgen reichte um 50. Chr. im Westen bis nach Mähren, wo es keltische Stämme unterwarf, im Osten bis an das Schwarze Meer und Bug, im Süden schloss es Gebiete der ebenfalls thrakischen Geten mit ein. Im Jahr 44. v. Chr. wird Burebista ermordet und sein Reich zerfällt. Ein Teil wird von seinem Freund und Helfer, dem große Priester Deceneu, weiter geführt.

Quelle: www.lexikon-definition.de

 

 


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