Castelul Corvinestilor, Hunedoara
(dt. Eisenmarkt, ung. Vajdahunyad)
Photos © by Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Deva oder Hateg aus kommend. Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten vor der Burg, kostenlose Parkplätze in Hunedoara. |
| Besichtigung: |
ÖFFNUNGSZEITEN März - April: Dienstag-Sonntag 9.00-17.00 Uhr, Montag 9.00-15.00 Uhr Mai - August: Dienstag-Sonntag 9.00-18.00 Uhr, Montag 9.00-15.00 Uhr September - Februar: Dienstag-Sonntag 9.00-16.00 Uhr, Montag 9.00-15.00 Uhr PREISE RON = Neue rumänische Lei. |
| Übernachtung: | Auf der Burg nicht möglich. |
| Info: | Castelul Corvinestilor (welcher in Rumänien der offizielle Name des Schlosses ist) trägt viele weitere Namen, ausgehend vom Standort und den (ehemaligen) Besitzern: Burg / Schloss (Castelul) Hunedoara / Eisenmarkt (deutsch) / Vajdahunyad (ungarisch) / Corvinus / Corvin oder Corvinilor (Abkürzungen) / Hunyadi / Hunyad (Abkürzung) / Schwarze Burg. |
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Historie: Der größere Teil der auf einem Kalkfelsen gelegenen Burg wurde von Johann Hunyadi auf den Resten einer Festung aus dem 12. Jahrhundert errichtet. 1446 entstand die gotische Burgkapelle, 1452 der Rittersaal. Die übrigen Teile wurden unter Matthias Corvinus und Fürst Gabr. Bethlen, welcher 1618 die Burg kaufte, erbaut. Nach 2 Bränden schlug 1854 der Blitz in die Burg ein, woraufhin sie erneut ausbrannte und ihr Schicksal besiegelte. Aus diesem Grund wird Castelul Corvinestilor auch "schwarze Burg" genannt. Vlad "Tepes" Draculea traf sich als verschlagener junger Mann mit Hunyadi, der im Jahre 1447 maßgeblich an dem Umsturz und der Ermordung seines Vaters beteiligt war, und vereinbarte mit ihm einen wackligen Frieden. Dracula selbst sollte später für kurze Zeit von Hunyadis kriegerischem Sohn Mátyás Corvin gefangen gehalten werden. Eine junge Frau wurde im 15. Jahrhundert nackt an einer Säule des Rittersaales festgebunden und ein Nagel wurde durch ihren Kopf getrieben, weil ihre unstandesgemäße Liebesaffäre mit einem Bediensteten entdeckt worden war. Ihre weiß gekleidete, blutgetränkte Erscheinung geht angeblich im Hauptturm um und wurde erst vor kurzem, im Jahre 1990, wieder gesehen. Bei Restaurierungsarbeiten im Jahre 1873 war tatsächlich ein weibliches Skelett unter den Turmstufen gefunden worden, dessen Schädel von einem rostigen Nagel gespalten war. Im hinteren Innenhof der Burg befindet sich ein Brunnen. Er war von drei unglückseligen türkischen Männern ausgehoben worden, die von Hunyadis Heer gefangen genommen worden waren. Ihnen war die Freiheit versprochen worden unter der Bedingung, dass sie Wasser fänden. Nachdem sie neun Jahre lang mit bloßen Händen bis auf eine Tiefe von sechzig Fuß gegraben hatten, wurden sie schließlich fündig, doch Hunyadi war inzwischen gestorben. Sein Nachfolger hielt sich nicht an das Abkommen, und die unglücklichen Männer wurden von den Mauern der Burg in den Wassergraben gestürzt, wo sie ertranken. Ihre in den Felsen nahe des Grundes des Brunnen geritzten Namen sind heute noch zu sehen, zusammen mit einer Inschrift, welche übersetzt bedeutet: "Wasser habt ihr, aber kein Herz." Quellen:
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