Cetatea Trascaului, Coltesti
(ung. Torockószentgyörgy)
Photo © Andy
Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

|
Anfahrt: |
Von Cluj-Napoca oder Alba Iulia auf der -1- / E81 bis
Turda. Von Turda auf der -75- Richtung Baia de Aries bis Buru. Von dort
über Rimetea bis Coltesti (schlechte Straße!),
in Coltesti rechts in einen unbefestigten Weg. Die Burg befindet sich westlich von Coltesti und ist nur zu Fuß zu erreichen (ca. 20 Minuten ausgeschilderter, unbefestigter Weg). |
| Besichtigung: | Jederzeit frei zugänglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit auf der Ruine. |
| Info: | -/- |
|
Historie: 1289 befand sich die Burg im Besitz von Akos aus dem Geschlecht Ehellös, in jenem Jahr besiegten die Szekler von Kezd ein Tatarenheer am Fuße der Burg. Deshalb erhielt sie von König Laszlo IV. das Recht, bei Gefahr in das "Castrum Turozkeu" zu ziehen. 1470 nahm König Matthias Corvinus die Burg den Nachkommen von Ehellös. Sie bekamen zwar 1473 den östlichen Teil der Burg zurück, konnten ihn aber nicht in Besitz nehmen, da er von der Familie Desi, später von der Familie Pongrac besetzt war. Der restliche Teil der Burg gelangte zuerst in den Besitz von Miklos Csupor von Monoszla, nach dessen Tod geriet sie 1474 in den Besitz von Janos Kis von Bottyin und seiner Verwandten. Aus der verworrenen Lage entstand eine langwierige Prozessführung, dabei erwähnte eine Urkunde aus dem Jahre 1492 den 1470 errichteten Teil der Burg als Turm von Elek Torockai. 1501 verschenkte Ulaszlo II. die 1500 an den König zurückgefallene Festung an Johann Corvin, aber nach seinem Tod gelangte sie wieder in den Besitz des Königtums. Zu dieser Zeit meldeten die Familien Desi, Pongrac und Torockai wieder ihre Besitzansprüche an. In der Zwischenzeit, 1514, nahmen die Kreuzritter von György Dozsa die Burg ein und brannten sie ab. 1517 erhielt schließlich Torockai die Burg, die auch in ihrem Besitz blieb, bis sie von Truppen des österreichischen Barons Thiege im Jahr 1707 gestürmt und gesprengt wurde. Im 19. Jahrhundert hatte der Turm noch fünf Stockwerke. Quelle: Zoltan Bagyinszki und Pal Toth - 100 Magyar Var. 100 ungarische Burgen. Debrecen, 2004.
|
|