Kirchenburg Cisnadie, Cisnadie
(dt. Heltau, ung. Nagydisznód)
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| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Südlich von Sibiu. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Die ursprünglich ovale Kirchhofsumwallung und die romanische Kirche lassen den Schluss zu, dass der Ort gleichzeitig mit Hermannstadt, also unmittelbar nach 1141 entstanden ist. 1411 kaufte sich Heltau von der Vorherrschaft des dortigen Erbgrefengeschlechts frei. Im Jahr 1490 wurden die Häuser von Heltau von den Türken bis auf die Grundmauern niedergebrannt, 1493 wurde es von den Horden Ali Begs erneut geplündert. 1601 nahmen österreischiche Gruppen des Generals Basta die Wehrkirchenburg ein. Auch als die Türken 1658 Hermannstadt belagerten wurde Heltau zerstört. Nach Ludwig Reissenberger soll die Kirche in Heltau zwischen 1175 und 1223, gleichzeitig mit jener von Michelsberg, errichtet worden sein. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahr 1327. Auf den Grundmauern eines ovalen Berings aus dem 13. Jahrhundert wurde im 15. Jahrhundert der innere Mauerring errichtet. Beim Umbau zur Wehrkirche entstand nach 1493 ein dreigeschossiger Turmchor. 1668, 1778 und 1795 schlug der Blitz in den Westturm ein, welcher dadurch stark beschädigt wurde. 1795 erhielt der Turm daraufhin den ersten Blitzableiter Siebenbürgens. Der Wassergraben wurde 1886 zugeschüttet. Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.
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