Kirchenburg Cincu, Cincu
(dt. Großschenk, ung. Nagysink)
Photo © Andy
Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Sibiu kommend auf der -1- / E68 Richtung Brasov. In Voila (kurz vor Fagaras) abbiegen und über Cincsor bis Cincu. |
| Besichtigung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Großschenk wurde bald nach 1150 gegründet. Zur Zeit der Einwanderung scheint eine (altslawische?) Fluchtburg am südlichen Ortsrand gestanden zu haben. Nach dem Mongolensturm von 1241/42 erweiterte sich der Ort. Im Jahr 1474 wird Großschenk als Marktort genannt und erhält das Recht, im Kriegsfall die Hälfte der wehrfähigen Männer zum Schutz der Wehrkirchenburg einzubehalten. Die eigentliche Wehrkirchenburg ist fast nicht mehr erhalten. Mauertürme und Kampfhäuser fielen Modernisierungen von 1896 zum Opfer. Zwischen 1200 und 1241 wurde die Vorgängerin, eine romanische Basilika errichtet. Nach dem Mongolensturm 1241/42 wurden die Verteidigungswerke weiter ausgebaut. Die Beurkundung der Kirche stammt aus dem Jahr 1474. Der Glockenturm dürfte jedoch bereits um 1260 errichtet worden sein. 1499 erfolgte der Umbau zur Wehrkirche, 1693 wurden die Seitenschiffe erhöht. 1754 erhielt die Kirche einen Dachstuhl, der Mittelschiff und Seitenschiffe bedeckte, 1763 wurde das Westportal wieder freigelegt. Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.
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