Rumaenienburgen

 

Cetatea de Colt (ung. Kolc-vár / Kolcvár), Râu de Mori (ung. Malomviz)
Photos © by Andy Winkler


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Anfahrt:

Von Hunedoara nach Hateg. Auf der 68 Richtung Caransebes, hinter Santamaria Orlea links bis Rau de Mori. Den Ort durchfahren, kostenlose Parkmöglichkeit unterhalb des Burgberges. Es führen mehrere Trampelpfade in den Wald. Nach kurzem Aufstieg muss man sich rechts halten, um zur Ruine zu kommen (Wege teils stark verwildert).

Besichtigung: Jederzeit frei zugänglich.
Übernachtung: Auf der Burg nicht möglich.
Info: In Teilen einsturzgefährdet.
Jules Verne soll von der Burg zu seiner Geschichte "Das Schloss in den Karpaten" inspiriert worden sein.

Historie: Man weiß nur wenig über die Geschichte, da die Burg in Dokumenten kaum Erwähnung findet. Es wird vermutet, dass es Cîndea (Kende) I. von Rîu de Mori war, der den Grundstein zur Burg legte. Durch Ladislaus I. Cîndea (er war der erste, der Kendefy genannt wurde, vor 1430-1479) erhält der ältere Zweig der Familie Rechte auf die Burg. Zu Lebzeiten von Michael III. Kendeffy (vor 1472-1508) wird die Burg erstmals urkundlich erwähnt unter den Namen "turris Kolcz" (1501, ein Turm wird genannt, und 1511) und "Malomwyz vara" (1499). Die ersten Nachrichten beziehen sich auf den Raub des Familienschatzes, der auf der Burg aufbewahrt wurde, und auf die Ermordung des Kastellans Oancea (Wancha, abgeleitet vom rum. Namen für Johannes). Die Täter waren eine Gruppe von benachbarten Feudalherren, angeführt von Dan und Cîndea von Sacel, den Vettern von Michael III. Kendeffy.

Vor den Türken haben sich hierher einige vornehme Familien zurückgezogen. Dies wird in einer Chronik von Georg Krauss beschrieben. Demnach wurde die Burg noch im 17. Jahrhundert bewohnt und in Schuss gehalten. Ihre Bedeutung erlosch im 18. Jahrhundert und sie verfiel zunehmend.

Quellen:
- www.erdelyivarak.hu; aus dem Ungarischen übersetzt von Peter Thomas
- Die Burgen des Hatzeger Distrikts im 15. Jahrhundert, Adrian Andrei Rusu, Budapest 1992

 

 


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