Kirchenburg Cata, Cata
(dt. Katzendorf, ung. Kaca)
Photos © by Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Östlich von Rupea. Kostenlose Parkmöglichkeit vor der Kirchenburg. |
| Besichtigung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Romanische und frühgotische Baumerkmale der Zisterzienser an der Kirche von Katzendorf erlauben ihre Datierung und somit auch die der Ortsgründung in das 13. bzw. in das 12. Jahrhundert. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde die dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit halbrunder Apsis und mit im Westteil angesetztem Glockenturm erbaut. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im gotischen Stil erweitert sowie der Torturm errichtet. Ende des 15. Jahrhunderts wurde der erste (innere) Bering in unregelmäßigem acht Meter hohen Oval errichtet und durch vier Türme verstärkt. Der fünfstöckige Nordostturm der inneren Ringmauer entstand im 16. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert wurde ein zweiter, äußerer Mauerring gebaut. Katzendorf war eine freie Gemeinde des Königsbodens. 1540 kauften die Bauern von Katzendorf den auf dem Dorfhattert liegenden Landbesitz des ungarischen Adligen Ferenc (Franziskus) Katzai de Galambfalva für 80 Gulden ab. Ein Versuch des österreischichen Oberkommandierenden, General Castaldo, Katzendorf 1515 an Adlige zu verleihen, scheiterte. 1658 brannten Türken und Tataren Katzendorf nieder. Katzendorf wurde vielfach von Brandkatastrophen heimgesucht; so 1683, ferner 1706 (wobei Dorf und Kirche zerstört wurden) und 1749. 1717 wurde die Katzenburg letztmalig in einen verteidigungsfähigen Zustand versetzt, da ein Überfall der Tataren befürchtet wurde. Der Südturm des inneren Berings stürzte ein, der Nordturm des äußeren Berings wurde abgetragen, desgleichen 1818 die Ostseite und 1884 die Nordseite der äußeren Ringmauer. Auch ein Teil ihrer Westseite besteht nicht mehr. 1969/70 fand eine Renovierung der Kirchenburg statt, nachdem schon 1897 der Nordostturm der inneren Ringmauer vor dem Einsturz bewahrt worden war. Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.
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