Kirchenburg Bunesti, Bunesti
(dt. Bodendorf, ung. Szászbuda)
Photos © Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Südlich von Sighisoara an der E60. Kostenlose Parkmöglichkeit vor der Kirchenburg. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Bodendorf wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts von deutschen Einwanderern gegründet. Seine älteste erhaltene urkundliche Erwähnung datiert den 18. Dezember 1337. Bodendorf gehörte zum so genannten "Oberen Stuhl" des Stuhls Schäßburg, war als ein freies Dorf des Königsbodens. 1356 kam es zu einer Auflehnung gegen den Grefen Jacobus, dessen Besitzurkunden aus der Kirche von Bodendorf entwendet wurden. Bei den Türkeneinfällen im 15. Jahrhundert wurde Bodendorf wiederholt verwüstet und die Kirche niedergebrannt. 1663 plünderten walachisische Söldner des moldauischen Fürsten Eustratie Dabija das Dorf. 1548 und 50 gab es Hattert (Flur-Streitigkeiten) mit Radeln (Roades), die 1578 zugunsten Bodendorfs entschieden wurden. Anscheinend steht damit im Zusammenhang eine 1613 an der Außenseite des Chors in einer Nische angebrachte, zum Teil beschädigte Erinnerungstafel. Die Anfänge der Kirche reichen in das frühe 14. Jahrhundert. Es handelt sich um eine anfangs dreischiffige, turmlose, frühgotische Pfeilerbasilika, deren Seitenschiffe zu Beginn des 16. Jahrhunderts abgetragen und dabei die fünf annähernd rundbogigen Scheidarkadenpaare vermauert wurden. Um 1500 wurde die Wehrkirche, der älteren Umwallung folgend, mit einer fast kreisförmigen Ringmauer und fünf vorspringenden Wehrtürmen umgeben. Das dritte Obergeschoss ist nur zum Teil in seiner Ursprungs-Substanz erhalten, denn 1847 wurde über ihm der heutige Turm aus Ziegeln hochgemauert. Wehrgeschoss und Wehrgang wurden 1804 abgetragen. Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.
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