Rumaenienburgen

 

Castelul Kemény, Brâncoveneşti / Brîncoveneşti (dt. Wetsch, ung. Marosvecs)
Photos © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Cluj auf der -16- über Reghin bis Brancovinesti, von Targu Mures auf der -15- über Reghin. Kostenlose Parkplätze am Schlossberg.

Besichtigung: Nur Außenbesichtigung möglich (in dem Schloss befindet sich heute eine psychiatrische Klinik). Die Außenbesichtigung (i.d.R. in Begleitung eines Wächters) sowie das Fotografieren muss am Eingang vorab genehmigt werden. Für die Genehmigung zur Besichtigung wird vom begleitenden Wächter zeitweilig um ein Entgelt gebeten.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit im Gebäude.
Info: -/-

Historie: 1228 wurde Brancovenesti als "Castrum Wecheu" erstmals urkundlich erwähnt, woraus auch der deutsche Ortsname "Wetsch" resultiert. In Brancovenesti stand einst ein römisches Lager sowie eine römische Zivilposition. Errichtet unter dem römischen Kaiser Traianus auf der Hochebene des nordöstlichen Zuganges nach Brancovenesti, erlaubte es die Überwachung der Mures-Senke. Nach der Invasion von Tataren und Mongolen 1241 wurden die Steine des Lagers benutzt, um das Feudalschloss zu errichten, das während der Jahrhunderte mehrfach umgebaut wurde.

Kendi Ferenc baute die Burg 1557 zum Schloss um, nach dessen Tod wechselte es wiederholt die Eigentümer. Hierzu gehörten unter anderem Bathori Zsigmond, Mihai Viteazul (der 1600 für kurze Zeit seine Armee unter der Führung von Sava Armasul im Schloss unterbrachte), Bocskai Istvan, Bethlen Gabor, Rakoczi Gyorgy. Im Anschluss besaß das Schloss über einen Zeitraum von rund 300 Jahren die adlige Kemeny Familie.

Der letzte Besitzer war der ungarische Schriftsteller Kemeny Janos (1903-1971), welcher am 18. Juli 1926 die Verbindung ungarischer Schriftsteller namens "Erdely Helikon" gründete.

Quelle: www.cjmures.ro/Prezentare/Prezentare_en/turism_castele.htm (übersetzt aus dem Englischen)

 

 


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