Rumaenienburgen

 

Dealul Cetatii de la Bistrita / Cetatea Hunyadi (Hunyadiburg / Flestenturm / Burgberg / Várhegy),
Bistri
ţ (dt. Bistritz, ung. Beszterce)
Photos © by Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Dej über die -17- / E58 / E576 nach Bistrita. Die Stadt Richtung Suceava durchfahren, am Ortsende links auf die -17C- Richtung Dumitra / Nasaud.
Der Burgberg (zu erkennen an einem darauf stehenden Antennenmast) befindet sich nach ca. 4 Km auf der linken Seite. Über einen Feldweg links, dann rechts nach oben zum Waldrand des Burgberges, spätestens dort parken. Für den weiteren Weg (links am Waldrand entlang, dann rechts den ansteigenden Weg durch den Wald auf den Berg) benötigt man ca. 20 Minuten. Kostenlose Parkmöglichkeiten am Burgberg.

Die Felsenkammer befindet sich auf der Südseite (vom Antennenturm aus gesehen hinten links) und ist vom oberen Burgareal aus nicht zu sehen.

GPS-Koordinaten:  47°10'9.44"N,  24°28'53.54"E
Besichtigung: Frei zugänglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Info: 670 x 90 m große Burgstelle mit Resten einer Felsenkammer einer zum Bau der Stadtfeste von Bistrita im 15. Jh. abgetragenen Burg.

Historie: Laut Fabini wurde bereits um 1100 eine Befestigung auf dem Burgberg als königliche Grenzburg und Stützpunkt des Gyepü-Verteidigungssystems erbaut, unter deren Schutz eine Siedlung entstand.

Archäologische Untersuchungen beschreiben eine kleine Befestigung aus dem 13. Jh. als Vorgängerbau.

1453 erhielt Ungarns Regent Janos (Johann) Hunyadi vom König einen Grafentitel auf Lebenszeit und bekam den Kreis Bistritz zugesprochen. Er erbaute die Burg auf dem Burgberg (rum. Dealul Cetatii, ung. Várhegy), die den Namen Hunyadiburg oder Flestenturm trug. Heute wird die Burgstelle nur noch als Dealul Cetatii bezeichnet.

Hunyadis Sohn, Matthias (Matyas) Corvin (Corvinus) wurde 1458 zum König gewählt und schenkte seinem Onkel Szilágyi Mihálynak die Grafschaft, der das Volk schlecht behandelte. In der Stadt entstand eine Revolte, infolge dessen alles abgebrannt wurde.

Corvin löste die Grafschaft auf, die Stadt Bistritz kaufte die Burg 1464. Die Steine der kurzlebigen Burg wurden daraufhin mit königlicher Erlaubnis abgetragen und ein Jahr später für die Errichtung der Stadtmauer (Stadtfeste) verwendet.

Quellen:
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Hermann Fabini: "Atlas der siebenbürgisch-sächsischen Kirchenburgen und Dorfkirchen", Band 1 (3. überarbeitete Ausgabe), 2002, Monumenta Verlag Hermannstadt und Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e.V. Heidelberg
- Dr. E. Albert Bielz: „Die Burgen und Ruinen in Siebenbürgen“. Jos. Drotleff Hermannstadt, 1899.
- Ştefan Dănilă: „Contribuţii la cunoaşterea unor cetăţi din nord-estul Transilvaniei. File de Istorie“. 1972

 

 


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