Kirchenburg Avrig, Avrig
(dt. Freck, ung. Felek)
Photos © Andy
Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Über die -1- / E68, zwischen Sibiu und Fagaras. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit in der Kirchenburg. |
| Info: | -/- |
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Historie: Die Gegend
um Freck, wie auch das gesamte Alttal, waren schon in weit zurückliegenden
Zeiträumen bewohnt. Das alte rumänische Dorf Avrig war Teil der „Terra
Blachorum“ (Fogarascher Land). Es wird in Dokumenten aus dem Mittelalter
(13. Jh.) erwähnt, als sich auch in Avrig deutsche Siedler niederließen.
Die Ortschaft wird 1346 erstmals unter dem Namen Affrica urkundlich
erwähnt. Nach der Kolonisierung gehörte Freck dem Hermannstädter Stuhl an. Nach und nach, besonders aber unter der Herrschaft der Habsburger wird ein Teil der Bewohner Frecks und der dazugehörenden Dörfer in die Leibeigenschaft gezwungen. Im 18. Jahrhundert war Freck
Teil der Domänen Samuel von Brukenthals, der Gouverneur Siebenbürgens
geworden war. Die Frecker nahmen teil an dem Aufstand von Horia, Closca
und Crisan sowie an der Revolution von 1848-1849. Aus Freck stammt der
Literat Gheorghe Lazar (1779-1829), der auch hier verstarb. Ein anderer
Bürger Frecks, Vasile Stoica hat entscheidend zur Organisation der
Freiwilligen-Korps beigetragen, die an der Seite der rumänischen Armee im
ersten Weltkrieg kämpften. Die evangelische Kirche A.B. wurde im 13. Jh. im Stil einer romanischen Basilika von den sächsischen Siedlern erbaut. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde sie durch Befestigungen verändert. Sie hat ein schönes Portal an der West-Fassade. Quelle: www.sibiu.hermannstadt.ro
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