Rumaenienburgen

 

Kirchenburg Avrig, Avrig (dt. Freck, ung. Felek)
Photos © Andy Winkler


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Über die -1- / E68, zwischen Sibiu und Fagaras.

Besichtigung: Tagsüber möglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit in der Kirchenburg.
Info: -/-

Historie: Die Gegend um Freck, wie auch das gesamte Alttal, waren schon in weit zurückliegenden Zeiträumen bewohnt. Das alte rumänische Dorf Avrig war Teil der „Terra Blachorum“ (Fogarascher Land). Es wird in Dokumenten aus dem Mittelalter (13. Jh.) erwähnt, als sich auch in Avrig deutsche Siedler niederließen. Die Ortschaft wird 1346 erstmals unter dem Namen Affrica urkundlich erwähnt.
Andere Bezeichnungen sind Ebreg - 1413, Frech, Frick, Freck. 1733 taucht die Bezeichnung Avrig in Dokumenten auf.

Nach der Kolonisierung gehörte Freck dem Hermannstädter Stuhl an. Nach und nach, besonders aber unter der Herrschaft der Habsburger wird ein Teil der Bewohner Frecks und der dazugehörenden Dörfer in die Leibeigenschaft gezwungen.

Im 18. Jahrhundert war Freck Teil der Domänen Samuel von Brukenthals, der Gouverneur Siebenbürgens geworden war. Die Frecker nahmen teil an dem Aufstand von Horia, Closca und Crisan sowie an der Revolution von 1848-1849. Aus Freck stammt der Literat Gheorghe Lazar (1779-1829), der auch hier verstarb. Ein anderer Bürger Frecks, Vasile Stoica hat entscheidend zur Organisation der Freiwilligen-Korps beigetragen, die an der Seite der rumänischen Armee im ersten Weltkrieg kämpften.
Außerdem war er stark an der Information der amerikanischen Öffentlichkeit in den Jahren 1917-1918 beteiligt, als es um die Legitimation der Vereinigung Siebenbürgens mit Rumänien ging.

Am 25. April 1989 wird Freck zur Stadt erklärt. Bei der Volkszählung von 1992 hat der Ort 14.965 Einwohner, davon sind 14.216 Rumänen, 342 Ungarn, 196 Deutsche, 195 Zigeuner.

Die evangelische Kirche A.B. wurde im 13. Jh. im Stil einer romanischen Basilika von den sächsischen Siedlern erbaut. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wurde sie durch Befestigungen verändert. Sie hat ein schönes Portal an der West-Fassade.

Quelle: www.sibiu.hermannstadt.ro

 

 


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