Kirchenburg Atel, Atel
(dt. Hetzeldorf, ung. Ecel)
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| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Auf der -14- zwischen Medias und Sighisoara nach Atel abbiegen. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Hetzeldorf war ein freier Ort der zwei Stühle auf dem Königsboden, wie urkundlich 1315 festzustellen ist und gehörte zum Stuhl Mediasch. Am 19. November 1466 wurde Hetzeldorf von König Matthias Corvinus das Marktrecht und die Blutsgerichtsbarkeit verliehen. Eine bedeutende Rolle spielte in Hetzeldorf im 15. Jahrhundert das ungarische Adelshaus der Thobiassy. Petrus Thobiassy wurde 1528 ermordet, womit auch das Grefentum in Hetzeldorf endete. Der Grefliche Grundbesitz war nun über ein Jahrhundert Gegenstand des Streites zwischen der Gemeinde und den adligen Erben des Grefen. 1602 wurde es von Simon Peczy besetzt, 1623 und 1631 kaufte Hetzeldorf den Adelsbesitz, welcher Mitte des 17. Jahrhunderts von erbitterten Bauern bis auf die Grundmauern abgetragen wurde. Die Kirche wurde urkundlich erstmals 1471 erwähnt. Von der einst starken Wehrkirchenburg sind neben dem Kirchengebäude nur noch zwei Ringmauertürme und der Torturm mit Torwehr erhalten. Der Glockenturm, dessen Ecken einst mit steinernen Wasserspeiern versehen war, wurde bei der Befestigung der Kirche im 15. Jahrhundert (welche 1499 abgeschlossen war) mit weiteren Stockwerken und einem Wehrgang ausgestattet. 1658 wurde bei einem Grobrand ein vermutlicher offener Wehrgang mit Fachwerkbrüstung zerstört. 1605 wurde die Kirchenburg von Szeklertruppen verwüstet. Um 1640 entstand der doppelte Bering. 1868 wurde der Westteil der Ringmauer, ebenfalls im 19. Jahrhundert die innere Ringmauer samt ihrem Südturm abgetragen. Als man 1959 das Kampfhaus im Norden der äußeren Ringmauer (Nordturm) abtrug, stieß man auf einen unterirdischen Gang, der aus der Kirche in das Bauernhaus 370 führte. Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.
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