Ehemalige Burg Alba Iulia
(dt. Karlsburg, ung. Gyulafehérvár)
Photos ©
Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Zwischen Cluj Napoca und Sebes auf der -1- / E81. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Im 11. Jahrhundert wurde die Burg Bischofsitz. Eine Kathedrale wurde in eine Ecke der Burg gebaut, im 13. Jahrhundert wurde diese durch eine neue Kirche ersetzt, welche auch heute noch steht. Die Tataren nahmen die Festung 1241 ein und brannten sie nieder. 1277 und 1308 wurde die Burg von den Sachsen überfallen. 1514 wurde ein Stück des gevierteilten Leichnams von Dozska an das Burgtor gespießt. 1516 forderte Ulaszlo II. das Domkapiel auf, die Burg zu renovieren. Im 16. Jh. wurde die Stadt Fürstensitz und die Burg modernisiert und befestigt. 1551 gelang es dem Heer von Giörgy Frater nach einem Sturm von 20 Tagen, die Königin Isabella aus der Burg zu vertreiben. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ließen die Fürsten Gabor Bethlen und György Rakoczi I. die Stadt und den Fürstenpalais wieder aufbauen und die Burg mit italienischen Basteien befestigen. Von den ursprünglich vier geplanten Basteien wurden aber nur zwei fertiggestellt. 1658 nahmen die Türken die Burg ohne Schwierigkeiten ein, danach plünderten sie diese und brannten sie nieder. Ihre endgültige Form erhielt die Festung nach Beendigung der von Jeno Sovoyai geleiteten Bauarbeiten, in der Zeit von 1715 - 1738. Während des Freiheitskampfes von 1848 - 1849 belagerte General Bem die Burg fünf Monate lang ohne Erfolg, die Festung blieb in der Hand der kaiserlichen Truppen. Der größte Teil der Befestigungen steht heute noch. Quelle: Zoltan Bagyinszki u. Pal Toth - 100 Magyar Var. 100 ungarische Burgen. Debrecen, 2004. In den Urkunden des Jahres 1171 wird die Stadt als Komitat
erwähnt und später als "civitas" gemeinsam mit Kronstadt ( Brasov ) , Hermannstasdt ( Sibiu ) und Rodna .1276 wird die Stadt urkundlich Alba
Iulia genannt , später übernommen und übersetzt auch als Balgrad oder
Gyulafehervar . Unter österreichischer Herrschaft nach 1700 erfährt Karlsburg zwischen 1714 -1738 einige schwerwiegende Umwandlungen, indem es zum wahren Bollwerk und architektonischen Barockmonument im Vauban-Stil wird. Die Burg wurde zum Wahrzeichen der Stadt Alba Iulia.
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