Kirchenburg Agnita, Agnita
(dt. Agnetheln, ung. Szentágota)
Photo © Andy
Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Zwischen Sibiu und Sighisoara. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | -/- |
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Historie: Zwischen den Dörfern Werd und Schönberg im Altbachtal gibt es den Flurnamen "Af der alder Kirch" (zur alten Kirche). Der Sage nach lag hier das alte Agnetheln (Funde von Mauerresten und eines großen Schlüssels). Agnita ist eine der ältesten deutschen Siedlungen in Siebenbürgen. Im 14. und 15. Jahrhundert lebte in Agnita eine mächtige Grefenfamilie. Johann von Agnetheln erwirkte 1376 von König Ludwig I. das Jahrmarktsrecht. 1466 gestattete König Matthias Corvinus Agnetheln bei allgemeinem Heeresaufgeboten die Hälfte der wehrhaften Männer zur Verteidigung der Kirchenburg zurück zu halten. Um 1200 entstand eine dreischiffige romanische Basilika, die 1409 von einer gotischen Hallenkirche abgelöst wurde. Gleichzeitig wurde wohl auch die bis dahin aus Erd- und Pfahlwerk bestehende, von einem Wassergraben begranzte Umwallung des Kirchenhofs durch steinerne Mauern und Türme abgelöst; es entstand 1466 eine Kirchenburg. Von 1500 bis 1525 erfolgte der weitere wehrhafte Umbau der Kirche, sodass die Kirchenburg zur Wehrkirche wurde. Die Kirchenburg hatte drei Ringmauern. Die Äußere wurde um 1845, die noch verbliebenen Reste um 1870 abgetragen. 1896 wurde der Rundbogen des Toreingangs im Torturm zu einem Spitzbogen umgebaut. Der Schmiedeturm erhielt Ende des 19. Jahrhunderts ein neues Dach. Quelle: "Wehrbauliche Funktion und Systematik siebenbürgisch-sächsischer Kirchen- und Bauernburgen" von Erwin Amlacher, IKGS-Verlag München.
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