Castelul (Schloss) Karoly, Carei
(dt. Groß Karol, ung. Nagykaroly)
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www.cjsm.ro, mit frndl.
Genehmigung
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Satu Mare südlich über die -19- Richtung Oradea. |
| Besichtigung: | Park und Schlossmuseum können besichtigt werden. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: | Überdachter Innenhof |
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Historie: Die Burg, mit deren Bau um 1482 unter der Herrschaft Matthias Corvinus begonnen wurde, diente als Stammburg der Familie Karoly. Die wichtigste militärische Rolle wurde der Burg im 17. Jahrhundert zuteil, als die Türken die Gegend mit ihren ständigen Raubzügen terrorisierten. Während der Herrschaft des Paschas von Várad gewährte die Burg zuflucht für die Bevölkerung. Auch der türkische Reisende Evlia Cselebi besuchte die Burg, nach seiner Beschreibung konnte die Festung jedem türkischen Angriff standhalten. Der Kuruzengeneral Sándor Károly ließ die mittelalterliche Burg, in der ein ganzes Regiment einquartiert werden konnte, umbauen. Ferenc Rakoczi II wohnte einen Monat lang in der Burg, hier besprach er mit Karoly die Pläne des Siebenbürgischen Feldzuges. Die Burg wurde nach dem Freiheitskampf nicht zerstört, das Wohnzimmer des Fürsten blieb unverändert. Einen Teil der Burg ließ der Urgroßvater von Istvan Karoly, der General Ferenc Karolyi erbauen. Er selbst wohnte hier, richtete in der Burg eine Druckerei ein, übersetzte literarische Werke und war Mäzen der Wissenschaftler und Künstler. Durch das Erdbeben von 1834 wurde das Burggeschoss aus dem 18. Jahrhundert schwer Beschädigt. Ende des 19. Jahrhunderts (1894) errichtete der Architekt Artur Meining im Auftrag des Onkels von Mihaly Karoly die neugothischen Türme, die Fiale, den künstlich angelegten Wassergraben und das reich verzierte Tor. All das ist auch heute noch zu sehen. Im 20. Jahrhundert befand sich in der Burg eine Kadettenschule, ein Offizierscasino, ein Sanatorium für Lungenkranke, ein Lazarett und eine Fachschule. Heute befindet sich im Schloss ein Museum. Quelle: Zoltan Bagyinszki u. Pal Toth - 100 Magyar Var. 100 ungarische Burgen. Debrecen, 2004.
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