Cetatea (Erdburg /
Erdfestung) Biharia (Türkenschanze, Ispánsági vár Bihar),
Biharia
(ung. Bihar)
Photos ©
Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Oradea auf der E671 / -19- Richtung Carei / Satu Mare bis Biharia. Die Erdfestung befindet sich rechts der Hauptstraße und ist ausgeschildert. |
| Besichtigung: | Frei zugänglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: | -/- |
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Historie: Biharia ist die größte Erdfestung des Landes. Ihre Größe misst 4,7 ha, der rechteckige Erdwall hatte auf 115x150 Metern eine Höhe von 5 - 7 m, mit einem 15 - 20 m breiten Graben herum. Die rechteckige Form ist ungewöhnlich, meisten hatten Erdburgen einen runden, bzw. ovalen Grundriss. Im Westen der Erdfestung stand ehemals eine weitere Burg (Cetatea Fetelor; "Burg der Mädchen"), dessen Außenwände mit der Erdfestung zusammentrafen. Der Erbauer sowie die genaue Zeit sind unbekannt. Ihre Größe lässt einen mächtigen Fürsten vermuten, welcher die Burg erbaute, bevor das Gebiet ungarisch wurde. Historiker sind der Meinung, dass die Burg im 9. Jahrhundert von Slawen aus Bulgarien erbaut wurde. Der Legende nach war es die Burg von Menumorut (Wojwode / Fürst Ende des 9. Jh.). Nachdem der ungarische Staat gebildet wurde, wurde die Burg Hauptstadt des Kreises Bihor (gegründet von König Stefan). Die Bauern waren die Untergebenen der Burg und mussten ihr Abgaben leisten. 1061 wurde Biharia Bischofssitz und Hauptsitz von Fürst Imre. In dieser Zeit wurden auf den Erdwällen Holzpalisaden errichtet. Im 11. Jahrhundert wurde die Burg mehrfach von Türken und Tataren angegriffen, im 12. Jahrhundert wurde sie durch Steinmauern verstärkt, jedoch sank ihre militärische Bedeutung. Die Erdwälle konnten die Burg bei den Befreiungskämpfen für Rakoczi Ferenc III 1514 nicht schützen. 1709 wurde die Festung endgültig verlassen. Auf dem Erdwall in der Mitte der Burg befand sich ein Vogel aus Bronze, der 1919 gestohlen wurde. Seit 1970 wird das Gelände u.a. als Jugendtreff mit Fußballplatz genutzt. Quelle: www.comunabiharia.ro, übersetzt aus dem Rumänischen
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