Turnul
Piatra Soimului / Sinteului / Sinteu,
Pestis (ung.
Sólyomkőpestes),
com.
Alesd (ung. Élesd)
Photos ©
Andy Winkler
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Oradea auf der E60 / -1-
bis Alesd, dort links auf die -1H- Richtung Nusfalau / Simleu Silvaniei.
In Pestis links abbiegen (kommt man auf der -1H- an der Kirche vorbei, ist
man bereits zu weit). Der Straße folgen, am Sportplatz (auf linker Seite)
vorbei und den unbefestigten Weg weiterfahren. Gut 2 Km nach Verlassen der
-1H- endet der Weg vor einer Schranke. Hinter der Schranke führt rechts
ein Weg über eine Wiese in den Wald, nach 15 Minuten stößt man auf diesem
Weg auf die Ruine der Kapelle. Die Fahrt bis zur Schranke ist nur bei trockenem Wetter und bestenfalls mit geländegängigem Wagen empfehlenswert. |
| Besichtigung: | Frei zugänglich. |
| Übernachtung: | Keine Übernachtungsmöglichkeit. |
| Info: | Im Osten der Burg Piatra Soimului, etwa 300m von ihr entfernt, befindet sich der separat stehende Turm auf einem nahezu unzugänglichen Felsen. Ob er als Wachturm oder als letzte Rückzugsmöglichkeit bei einem Angriff genutzt wurde, ist unklar. |
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Historie: Die
Burgruine Falkenstein (ung. Sólyomkő vára) bei Alesd-Pestis wurde bereits
im 13. Jahrhundert erbaut, erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1306. Die
urkundliche Erwähnung stand im Zusammenhang mit einem Streit zwischen dem
lat. Capitolium in Oradea in Verbindung mit dem Magister Zudus (Castelan
de Adrian) und dem Magister Paulo frate Bus (Castellano de Solumkew). Der
Magister Paulo war der Adelsfamilie Geregye angehörig, verwandt mit dem
Wojwoden von Transsilvanien, dessen Wurzeln im Westen Ungarns lagen. Verschiedene Herrscher der
Gegend waren die Familien Geregye, Bosa, Kaplay, Banffy u.a. Ab der ersten
Hälfte des 17. Jahrhunderts werden die ehemaligen Herrscher der Walachei
Gavrilas Movila und Costantin Serban in Zusammenhang mit der Burg erwähnt,
ebenso Gheorghe Stefan, ehemaliger Herrscher Moldawiens. Während der
Unterverwaltung der Fürsten von Oradea (1660-1692) war die Burg
Verwaltungssitz der näheren Umgegend. Nach der Sprengung kam eine Zeit mit starken Auseinandersetzungen zwischen der Regierung aus Budapest, welche die Führung der Gegend übernommen hatte, und den Bewohnern von Alesd und der Umgegend. Rumänische und ungarische Bauern rebellierten wegen Unzufriedenheit. 1904 spitzen sich die Auseinandersetzungen erneut zu, die Bauernrevolte wurde von der Regierung jedoch blutig erstickt. Quellen: www.alesd-bihor.ro; www.ropedia.ro, übersetzt aus dem Rumänischen
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