Klosteranlage
Mánástirea
Sucevita
Photos © Wilhelm Scherz,
www.Karpatenwilli.com, mit frndl. Genehmigung
| Allgemeine Informationen & Geschichte | Bilder & Fotos |

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Anfahrt: |
Von Suceava auf der 2 (E85) nördlich. Über die 17A durch Radauti bis Sucevita. |
| Besichtigung: | Tagsüber möglich. |
| Übernachtung: | Keine Informationen vorhanden. |
| Info: |
Eine der größten und wehrhaftesten Anlage unter den Moldauklöstern. Erste Standorthinweise finden sich zu Beginn des 16. Jh., wobei da noch von einer Einsiedelei und später einer Holzkirche die Rede ist. Einer Sage nach habe später eine Frau in einem von Büfflen gezogenen Wagen über dreißig Jahre Steine herangefahren, um den Bau einer steinernen Kirche beginnen zu können - der Vergebung ihrer Sünden wegen. |
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Historie: Erste urkundliche Zeugnisse stammen aus dem Jahre 1586, wobei Bau und Anleitung dem Metropoliten Gheorghe Movilá zugeschrieben werden. Die eigentliche Initiative resultiert aber eher aus einer gemeinsamen Stiftung der Movilescu-Familie, zu welcher Grossbojaren, Gelehrte und einige Herrscher der Moldau, sowie der Walachei des 16. und 17. Jh. zählen - mit der wohl vorrangigen Absicht, das riesige angehäufte Vermögen jener an einem sicheren Ort aufbewahrt zu wissen. Das erklärt dann auch die überragende Wehrhaftigkeit dieses Klosters. Die Aussenwandmalerei wurde durch die Mönche Ion und Sofronie im Jahre 1596 gefertigt und bilden damit das letzte Kunstwerk einer mit Aussenwandmalerei versehenen Klosterkirche. Die Erzählungen der Bilder haben einen sehr starken politischen und antiosmanischen Charakter. Im Klosterhof wurden nach Grabungen die Grundmauern eines durch Brand zerstörten Fürstenhauses freigelegt, in dessen Geheimkellern einst das Vermögen der Familie Movilá lagerte, welches später von der Fürstin Elisabeth nach dem Tode Ieremias nach Polen verbracht wurde.
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