Rumaenienburgen

 

Festungsruine Cetatea de Scaun, Suceava
Photos © by Andy Winkler


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Anfahrt:

Zu erreichen u.a. von Cluj und Bistrita über die -17- / E576 oder von Buzau, Bacau, Roman oder Cernivci (Ukraine) über die -2- / E85 bis Suceava. Dort der Ausschilderung folgen.

Besichtigung: Tagsüber kostenpflichtig möglich.
Übernachtung: In der Ruine nicht möglich.
Info: -/-

Historie:
Die erste urkundliche Erwähnung des Fürstensitzes stammt aus dem Jahr 1388. Erbaut wurde die Cetatea de Scaun (Festung der Stadt) während der Herrschaft des regierenden Fürsten Petru I Musat (1375-81), der Suceava zur Hauptstadt der Maldau erklärte. Anfangs bestand die Burg aus 35-40m langen Seitenmauern mit acht Türmen und einem Graben.

Die weitere Befestigung erfolgte durch Alexander dem Guten (1400-1432), insbesondere jedoch durch Stefan den Großen (1457-1504). Während seiner Herrschaft wurden in zwei Etappen die Außenmauern erbaut, welche dann die Kernburg umgaben: Zuerst wurden quadratische Bastionen, später eine zweite Mauer mit halbrunden Bastionen errichtet.

Die Festung wurde mehrfach erfolglos belagert, unter anderem 1476 von Mohammed II, Eroberer von Konstantinopel.

Während der Herrschaft von Alexander Lapusneanu, in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, war die Burg zeitweilig unbewohnt. Im Mai 1600 gab der neue Burggraf Ioan Kaptury seinen Treueeid dem Herrscher von Siebenbürgen, der Walachei und der Moldau.

Letzte bauliche Veränderungen im inneren der Burg erfolgten im 17. Jahrhundert unter Herrschaft von Vasile Lupu (1634-53).

1675 (Herrscherzeit von Dumitrascu Cantacuzino) wurde die Befestigung auf Befehl des osmanischen Reiches zerstört und 1775 von den Habsburgern geschliffen.

Ab 1895 erfolgten archäologische Untersuchungen, ab 1944 wurde die Burg restauriert und in Teilen wieder aufgebaut (entlang der Mauern verläuft ein weißer Streifen, welcher die ursprüngliche Mauerhöhe vor der Restauration anzeigt).

Quelle: Beschilderung an der Burg

 

 


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