Rumaenienburgen

 

Castelul Bogdanovic (Bogdanovics, Bogdanovich), Poieni (Judetul Timis)
Photos © Bogdan Bumbacila, mit frndl. Genehmigung


Allgemeine Informationen  &  Geschichte Bilder  &  Fotos

Anfahrt:

Von Timisoara auf der -6- / E70 nach Lugoi, dort auf die -68A- / E673 Richtung Faget / Deva. Hinter Margina rechts Richtung Manastirea Romanesti / Curtea. Hinter Curtea links, über Pietroasa und Crivana de Sus nach Poieni (schlechte, unbefestigte Straße!).
Den Ort Poieni durchfahren und parken. Nach dem Ortsausgang links über eine kleine Brücke (kurz darauf steht links ein einzelnes Haus). Ein Stück weiter zweigt links ein Weg ab, neben dem links ein sehr kleiner Bach verläuft. Diesem Weg über Kurven nach oben folgen. Oben zum Wald hochklettern, dann im Wald rechts und nochmals ein Stück rechts.
Für den Aufstieg zu den Ruinenresten des Schlosses benötigt man von Poieni aus rund zwei Stunden. Eine ortskundige Führung ist empfehlenswert.

Besichtigung: Frei zugänglich
Übernachtung: Einfache Übernachtungsmöglichkeit in Hütten von Poieni Strambu, oberhalb von Poieni.
Info: -/-

Historie: In dem Dorf Poieni (Jud. Timis) lebte Mitte des 19. Jahrhunderts Leopoldina Stojanovic. Diese heiratete Vilibald Bogdanovic (Sohn des serbischen Kommandanten David Bogdanovic der ungarisch-österreichischen Armee). Kaiser Franz Josef schenkte die Domäne Poieni mit 4700 ha David Bogdanovic und verlieh ihm den Titel des Barons.

Die meiste Zeit lebten Leopoldina und Vilibald (gestorben vor 1880) in Budapest, sie hatten einen Sohn namens Ferencz (1862-1881). In dem kleinen Schloss oberhalb von Poieni hielt sich Leopoldina immer zwischen dem 01. Juni und 20. September auf. Heute stehen davon nur noch minimale Ruinen, die Wege sind zum großen Teil verwachsen.

Nach dem Tod Vilibalds heiratete Leopoldina ihren zweiten Mann Karol von der Osten und nannte sich von da an Karolyne von der Osten. Nach 1881 kam Leopoldina (Karolyne) nur einmal nach Poieni zurück, im Jahr 1918, den Rest ihres Lebens verbrachte sie in Nürnberg.

Etwa 15 Gehminuten von Poieni entfernt befindet sich das Grab von Leopoldinas Sohn Ferencz. Leopoldina bestattete ihn in einem gläsernen Sarg in einer von Menschen angefertigten Höhle. Das Grab wurde später aufgebrochen, Ring und Schwert von Ferencz wurden gestohlen und der Sarg mit dem Glasdeckel ist zerbrochen. Sein Corpus liegt jedoch noch immer dort.

Quelle: Schriftlich übermittelt von Bogdan Bumbacila (übersetzt aus dem Englischen)

 

 


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