Rumaenienburgen

 

Cetatea feudala Ilidia (Resedinta Feudala, feudale Residenz Ilidia, befestigte Feudalresidenz, Kastell des Knesen von Ilidia), Ilidia (Ylyad, dt. Illadia, ung. Illyéd)
Photos © Andy Winkler


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Anfahrt:

Von Oravita über Ciclova Romana nach Ilidia. Die Ruinen befinden sich südwestlich hinter Ilidia. Da keine Wege zu ihr führen, sind sie nur querfeldein zu erreichen.

Besichtigung: Frei zugänglich.
Übernachtung: Keine Übernachtungsmöglichkeit.
Info: Es sind neben Wällen und Gräben noch (z.T. rekonstruierte) Fundamente von Gebäuden sowie eines Turmes zu sehen.

Historie: Erstmals wurde die Existenz dieser Burgstelle von Forschern um 1900 vermutet. Luminita Munteanu-Dumitriu vertrat 1988 die These, dass es nicht nur die Burg „Ilidia“ in der Nähe von Socolari gab, sondern auch ein „Kastell des Knesen von Ilidia“. Dieses Kastell soll in der Nähe des heutigen Dorfes Ilidia auf der Spitze des Hügels „Oblita“ gestanden haben. Bei Ausgrabungen, die hier durchgeführt wurden, kamen ein Turmstumpf sowie drei rechteckige steinerne Fundamente zum Vorschein. Die Fundamente haben eine Grundfläche von 32x16,5 und 45x25 m mit zwei, bzw. fünf Räumlichkeiten, die Grundmauern hatten eine Dicke von 1,50-1,80 m. Der eigentliche Wohnbau war in Teilen vermutlich aus Holz und soll vom hiesigen (walachischen) Knesen bewohnt worden sein. Neben den Fundamenten befindet sich eine grabenartige Vertiefung samt Hügel, die jedoch vermutlich bei den Ausgrabungen entstanden. Der Stumpf des ehemals womöglich befestigten Wohnturms hat einen Durchmesser von etwa 18 m.
Man vermutet, dass der Adelshof aus dem 12. Jahrhundert stammt (andere Quellen sprechen vom 13.-14. Jahrhundert).

Quellen:
- www.banater-aktualitaet.de/banburg12.htm (Originaltext von Anton Zollner, 1991)
-
Dumitru Ţeicu: Banatul montan în evul mediu. Timişoara, 1998

 

 


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